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Einsatz für Beachvolleyballfeld hat Erfolg

Glienicke Einsatz für Beachvolleyballfeld hat Erfolg

Eine Schülergruppe des Neuen Gymnasiums Glienicke hat sich am örtlichen Bürgerhaushalt 2017 beteiligt. Ihre Idee, die während der Projektwoche entstand, war die Errichtung eines Beachvolleyballfeldes. Bei der Abstimmung über den Bürgerhaushalt konnten sie sich durchsetzen.

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Gehörten zur Schülergruppe, die beim Bürgerhaushalt mitmischte (v.l.): Dorian Papp, Leon Jahnke, Lea-Sophie Hänsel, Jannik Schwerike, Helena Laumer, Sascha Grundei, Noah Lenz und ihr Lehrer Kristof Wenger.

Quelle: Enrico Kugler

Glienicke. Die ganze Sache mit dem Bürgerhaushalt klingt ja zunächst mal ziemlich trocken. Doch eine Schülergruppe vom Neuen Gymnasium in Glienicke konnte bei dieser Aktion einen großen Erfolg für sich erringen – und zwar für alle Jugendlichen im Ort.

In Glienicke wird ein neues Beachvolleyballfeld gebaut. Zu verdanken ist das Jannik Schwerike und seinen Mitstreitern einer Projektgruppe des Gymnasiums.

Normalerweise funktioniert das mit dem örtlichen Haushalt so: Die Mitglieder der Gemeindevertreterversammlung schlagen vor, was im kommenden Jahr im Ort alles passieren kann. Glienicker können Hinweise geben, aber ob die umgesetzt werden, liegt nicht in ihrer Hand. Anders beim Bürgerhaushalt. Er hat ein Budget von jährlich 100 000 Euro. Was mit dem Geld geschehen soll, entscheiden die Glienicker Bürger selbst.

Während einer Projektwoche am Neuen Gymnasium trafen sich Schülerinnen und Schüler, um Ideen zu sammeln, was für die Glienicker Jugend eventuell noch angeschafft werden könnte. „Vorher hatte ich vom Bürgerhaushalt noch nichts gehört“, gibt Jannik Schwerike zu. „Fünf Vorschläge kamen dann von uns“, so der Schüler weiter. Da ging es zum Beispiel auch darum, QR-Codes fürs Smartphone an geschichtsträchtigen Stellen in Glienicke zu installieren, um auf dem Handy weitere Infos zu bekommen. Durchgesetzt haben sich die Schüler aber mit dem Beachvolleyballfeld.

Vorher mussten sie sich erkundigen, was das kosten könnte. „Wir mussten das konkret ausarbeiten“, erzählt der 18-Jährige. Im Internet haben sie sich informiert. 15 000 Euro könnte so ein neuer Platz kosten. „Wir sind auf eine Internetseite aus Bayern gestoßen, die da einen groben Überblick lieferte.“ Bei der Abstimmung über die Vorhaben im Bürgerhaushalt 2017 war das vorgeschlagene Projekt eines von insgesamt zwölf Vorschlägen, die nun realisiert werden – und das bereits im Laufe dieses Jahres.

„Bei uns war auf jeden Fall die Freude groß“, sagt Jannik Schwerike. „Darauf können wir stolz sein, und wir können dann sagen, dass wir das erreicht haben.“ Das Beachvolleyballfeld soll im Bürgerpark auf der Wiese gegenüber der dortigen Kletterspinne gebaut werden. Es wäre ein weiterer Treffpunkt zum Beispiel neben dem Bolz- und dem Sportplatz im Ort.

Von Robert Tiesler

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