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Oberhavel Einwohner können Wünsche äußern
Lokales Oberhavel Einwohner können Wünsche äußern
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16:11 09.03.2017
Studentin Kim Poprawa und Ortsvorsteher Werner Schulz zogen gestern los und verteilten die Umfragebögen. Quelle: Stefan Blumberg
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Neuendorf

Die Neuendorfer und Neuhofer fanden gestern Umfragebögen in ihrem Briefkasten. Die Einwohner werden gebeten, sich an der Befragung zu ihrem Ort zu beteiligen. Was ist im Dorf verbesserungswürdig? Der Zustand der Straßen, die Straßenbeleuchtung, Parkmöglichkeiten oder Spielplatzangebot sind einige Antwortmöglichkeiten. Wann wurde Ihr Haus gebaut? Sind Sie Eigentümer des Hauses? Welche Energiequellen nutzen Sie zum Heizen und zur Aufbereitung des Warmwassers? Wie ist die Versorgung mit Trink- und Schmutzwasser, wie die Verkehrssituation? Welche Schwerpunkte sind Ihnen für die Entwicklung des Dorfes wichtig? Wie stehen Sie zur geplanten Umnutzung der Kiesgrube zu einer Bauschuttdeponie sowie zur Errichtung einer Windkraftanlage im Neuendorfer Forst?

Praktikantin führt Umfrage durch

Diese und noch mehr Fragen stellt die in Eberswalde studierende Kim Poprawa, die den Bogen gemeinsam mit Manfred Telm von der Gemeindeverwaltung des Löwenberger Landes ausgearbeitet hat. „In Neuendorf gibt es keine Ortsentwicklungskonzeption. Das soll sich ändern. Die Umfrage ist dafür gedacht, die Konzeption zu vervollständigen und die Meinungen einfließen zu lassen“, so die aus Nassenheide kommende Studentin. Sie absolviert gerade ein vierwöchiges Praktikum in der Gemeindeverwaltung Löwenberger Land. Die Aufgabe in Neuendorf fällt in ihr Fachgebiet: Regionalentwicklung, Regionalplanung, Regionalmarketing, Tourismus, Kommunalwirtschaft.

Die Umfrage soll zusammen mit dem Flächennutzungsplan, der Klarstellungs- und Ergänzungssatzung  ein genaueres Bild von Neuendorf zeichnen. Nutzung der Flächen, Bestattungszahlen,  Einwohnerzahl, Bebauungsmöglichkeiten – Fakten zu diesen Themen sollen jetzt zusammengetragen werden.

Umfragebögen werden abgeholt

Am Mittwochabend waren zwölf Einwohner der Einladung zu der Umfrageaktion gefolgt. Manfred Telm, Kim Poprawa und Ortsvorsteher Werner Schulz informierten über das Anliegen der Gemeinde und des Ortsbeirates. Eine Woche lang haben die Einwohner Zeit, um die Fragen zu beantworten. Der Ortsbeirat würde sich freuen, wenn sich viele Einwohner beteiligen. In der nächsten Woche wird Kim Poprawa von Haus zu Haus gehen, um die Fragebögen einzusammeln. Das wird am Freitag, 17. März, und Samstag, 18. März, jeweils ab 14 Uhr der Fall sein. Sie hat eine Legitimation dabei. „Vielleicht besteht bei der Gelegenheit die Chance, mit den Einwohnern ins Gespräch zu kommen, sodass es noch mehr Infos gibt.“

Eine Übermittlung per E-Mail ist auch möglich: Manfred.Telm@Loewenberger-land.de

Von Stefan Blumberg

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