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Einzigartige Sammlung für Himmelpfort

Salzmann-Bibliothek wird eröffnet Einzigartige Sammlung für Himmelpfort

Die Himmelpforter sind um eine Attraktion reicher: Am 6. November wird die Salzmann-Bibliothek eröffnet. Der Sammler Georg P. Salzmann trug in rund fünf Jahrzehnten etwa 20 000 Bücher zusammen. Sie bieten einen weit gefächerten Überblick über Geschichte und Ereignisse sowie über Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Georg P. Salzmann.

Quelle: privat

Himmelpfort. In der Mühle Himmelpfort wird am 6. November, 19 Uhr, die Salzmann-Bibliothek eröffnet. „Dabei handelt es sich um einen Teil der privaten Bibliothek meines Vaters, des Sammlers Georg P. Salzmann“, sagt seine Tochter Petra Sommer, „die er in rund fünf Jahrzehnten zusammengetragen hat und die einen weit gefächerten Überblick über Geschichte und Ereignisse, Literatur und Kunst sowie über die großen gesellschaftspolitischen Diskussionen des 20. Jahrhunderts in Deutschland bietet.“

Die Bibliothek ist ab dem 20. November zunächst jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Die Ausleihe ist kostenlos. Zur Eröffnung der Bibliothek liest der Autor und Musiker Anatol Regnier aus zwei Biografien, die er über seine Großeltern, den Dichter Frank Wedekind und dessen Frau Tilly geschrieben hat. Dazu spielt er auf der Gitarre Lieder zu Gedichten von Frank Wedekind.

Die Salzmann-Bibliothek in Himmelpfort beherbergt deutschsprachige literarische, politische und philosophische Werke. Dazu Kataloge bedeutender Sammlungen und Ausstellungen, Bildbände und Biografien von Malern, Schauspielern und Musikern. Sie gibt einen breit gefächerten Überblick über das politische und kulturelle Leben in diesem bewegenden Jahrhundert. Die Bibliothek ist eine private Sammlung. Man findet hier nicht den aktuellen Querschnitt durch Literatur und Sachbuch, wie ihn eine öffentliche Bibliothek bietet, sondern das, was den Sammler persönlich interessiert und bewegt hat.

Georg P. Salzmann (1929 bis 2013) hat mehr als 20 000 Bücher zusammengetragen. Der größte Teil dieser Sammlung – darunter viele Erstausgaben – ist den ‚Verbotenen und Verbrannten Dichtern’ aus der Nazizeit gewidmet. Von vielen dieser Werke gibt es heute weltweit nur noch wenige Exemplare

Die Sammlung Salzmann gilt in der Fachwelt als einzigartig.

Von Stefan Blumberg

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