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Elf Chöre sangen schöne Lieder

Sängertreffen in Vehlefanz Elf Chöre sangen schöne Lieder

Aus ganz Oberhavel – von Gransee im Norden bis Bergfelde im Süden – kamen die elf Chöre, die am Sonnabend in Vehlefanz auftraten. Zum 15. mal fand das Chortreffen der Seniorenchöre des Kreises Oberhavel statt. Ein Nachmittag mit lauter schönen Liedern. Allerdings haben viele der Gruppen Nachwuchsprobleme.

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Der Freizeitchor Birkenwerder.

Quelle: Robert Tiesler

Vehlefanz. Singen macht froh! Das war das Motto des mittlerweile 15. Treffens der Seniorenchöre im Kreis Oberhavel. Elf Chöre aus der Region zwischen Gransee und Bergfelde kamen am Sonnabend in die Sporthalle der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule.

Die Chorgemeinschaft Stolpe sang von der Lindenwirtin, der Chor „Viva la Musica“ aus Oranienburg von den Morgenglocken, die läuten. Der Freizeitchor Birkenwerder musste bei seinem Auftritt ohne den Solisten Hans-Joachim Bohm (90) auskommen, der krank geworden ist. Sein Lied „Ach, was waren das für wunderschöne Zeiten“ konnte trotzdem aufgeführt werden. Bohms Stimme kam vom Band, der Chor sang live dazu. „Das war sein Wunsch“, sagte Chorleiterin Erika Schürhoff.

Volles Haus in Vehlefanz

Volles Haus in Vehlefanz!

Quelle: Robert Tiesler

Für die Gruppe aus Birkenwerder ist das jährliche Chortreffen ein Höhepunkt. Man schaue, was die anderen Chören singen, erzählte Erika Schürhoff. „Man notiert, was gut war und wo es Fehler gab, das ist ein guter Ansporn.“ Der Oranienburger Chor „Viva la Musica“ ist so etwas wie ein Vorbild: „Er singt sehr schön sauber und hat ein schönes, interessantes Repertoire.“

Ein Problem für den Chor sei der ausbleibende Nachwuchs. „Wir nennen uns absichtlich nicht Seniorenchor, auch wenn wir das letztlich ja sind“, so Erika Schürhoff weiter. Er stünde aber allen offen, nur haben Leute, die voll im Arbeitsleben stehen eben keine Zeit für eine solche Freizeitaktivität.

Hannelore Kitzig führte durch das Programm, sagte alle Chöre an und gab Hintergrundinformationen. „Das habe ich früher bei unseren Chorkonzerten auch gemacht“, erzählte sie. Sie gehört seit 1995 zu „Viva la Musica“. „Hier lernt man voneinander“, so Hannelore Kitzig. „Vor allem die Chorleiter tauschen sich ja auch untereinander aus.“ Auch sie sieht die Probleme, dass jüngere Leute nicht mehr in die Gruppen wollen, obwohl das beim Oranienburger Chor derzeit nicht so gravierend sei.

Der Frauenchor aus Lehnitz

Der Frauenchor aus Lehnitz.

Quelle: Robert Tiesler

Auch Günter Heinemann aus Bärenklau hat früher gesungen, spielt immer noch aktiv Klarinette. Die Musik habe ihn seit dem siebenten Lebensjahr nicht mehr losgelassen, weshalb er auch als Zuschauer nach Vehlefanz gekommen war. „Es macht Spaß, hier zuzuhören.“ Er fand den Bärenklauer Chor „Die Bären“ am besten. „Und das sage ich nicht, weil ich Bärenklauer bin.“ Ganz allgemein fand er es „beachtlich, was hier auf die Beine gestellt wird.“

Mit dem Lied „Kein schöner Land“, gesungen von allen anwesenden Gruppen, endete das große Chortreffen in Vehlefanz.

Von Robert Tiesler

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