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Elf Gruppen singen beim Chortreffen

Vehlefanz Elf Gruppen singen beim Chortreffen

Das 17. Chortreffen der Seniorenchöre aus Oberhavel bot alles – „von schwerer Musik bis Halligalli“, wie es Helmut Jilg vom Seniorenbüro Oberhavel am Sonnabend ausdrückte. Elf Chöre waren dabei. Einer kam sogar aus Polen. Bei der Gruppe aus Bergfelde gab es sogar eine Premiere.

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Der Frauenchor Lehnitz unter der Leitung von Hannelore Kersten sang unter anderem „Der Herbst ist da“.

Quelle: Robert Tiesler

Vehlefanz. „Ein schöner Tag“, sangen alle Besucher in der Vehlefanzer Nashorn-Sporthalle am Sonnabendnachmittag. Und in der Tat verbrachten die Senioren dort einen schönen Nachmittag. Zum 17. Mal fand das Chortreffen der Seniorenchöre des Landkreises Oberhavel statt. Diesmal waren elf Chöre dabei – und einer davon kam sogar aus Polen. Da gerade Vertreter aus der Oberkrämer-Partnergemeinde Kotun hierzulande zu Gast sind, nutzten die Frauen gleich mal die Chance, auf der Bühne mehrere polnische Lieder zu singen.

Der Frauenchor aus Kotun in Polen

Der Frauenchor aus Kotun in Polen.

Quelle: Robert Tiesler

Für Heidi Fischer vom Chor der Volkssolidarität aus Bergfelde war der Auftritt sogar etwas ganz Besonderes: Erstmals trat sie bei einer Veranstaltung offiziell als Chorleiterin auf. „Ich war richtig aufgeregt“, gab sie danach zu. Der Chor hatte sich Lieder ausgesucht, die jedes für sich eine Aussage hatte. „Sie hatten kleine Botschaften“, sagte Heidi Fischer. „Freue dich auf jede Stunde“ zum Beispiel, „das singen Alte und Junge gleich gerne.“ Es wird auf die Melodie von „Freude, schöner Götterfunken“ gesungen. In „Wunderbare Welt“ ging es um den Schutz der Umwelt. Den Bergfelder Chor gibt es schon 15 Jahre, Heidi Fischer ist seit 2004 dabei. Nach dem Auftritt war sie sehr zufrieden.

Der Chor der Volkssolidarität aus Bergfelde

Der Chor der Volkssolidarität aus Bergfelde.

Quelle: Robert Tiesler

Ebenso wie die Schmachtenhagenerin Hannelore Kersten, die den Frauenchor Lehnitz leitet. Schon mehrere Male nahm der Chor an dem Treffen in Vehlefanz teil. „Der Reiz ist, dass auch andere Chöre uns hören, auch wenn das hier ja kein Wettbewerb ist. Wir haben Spaß daran, uns zu zeigen.“ Sie bedauert, dass es für Seniorenchöre zu wenige Auftrittsmöglichkeiten gibt. „Wir singen in Altenheimen oder zu Weihnachten.“ Viel mehr gebe es nicht, das sei schade. Einmal pro Woche treffen sich die Frauen im Lehnitzer Friedrich-Wolf-Haus. „Mir macht das richtig dollen Spaß“, sagte Hannelore Kersten, „und es kommt auch viel zurück.“ Seit 1995 leitet sie den Chor bereits.

Der Shantychor aus Kremmen

Der Shantychor aus Kremmen.

Quelle: Robert Tiesler

Der Kremmener Shantychor brachte die Leute in der Halle zum Schunkeln. Überhaupt war die Bandbreite recht groß. „Von schwerer Musik bis Halligalli hatten wir alles dabei“, sagte Helmut Jilg vom Seniorenbüro Oberhavel am Ende der Veranstaltung. „Da müsste für jeden was dabei gewesen sein.“ Er dankte allen, die mitmachten. „Wenn ich an die Übungsstunden denke, da kommt sicher einiges zusammen.“

Von Robert Tiesler

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