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Oberhavel Eltav und Fließtal rollen roten Teppich aus
Lokales Oberhavel Eltav und Fließtal rollen roten Teppich aus
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10:37 08.07.2017
Bürgermeister Zimniok, die Eltav-Geschäftsführer Frank Heidrich und Dirk Döring sowie Ralph Bühring, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam Quelle: Robert Roeske
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Birkenwerder

„Eltav sagt danke!“ Unter diesem Motto waren am Freitag an die 100 Kunden, Partner und Firmenvertreter in die frisch sanierte Niederlassung an der Hauptstraße 90-94 in Birkenwerder zu einem Hoffest mit zahlreichen Attraktionen und leckeren Speisen eingeladen. Geschäftsführer Frank Heidrich ließ in seiner Dankesrede die dreieinhalb Jahre Revue passieren, in denen auf dem Gelände fast jeder Stein umgedreht und insgesamt 2,9 Millionen Euro investiert wurden. Insgesamt seien rund 1000 Quadratmeter Büro- und Werkstattflächen neu gebaut worden. Alle Mietbereiche seien seit Dezember vergeben, weshalb inzwischen rund 100 Menschen auf dem Gelände ihrer Arbeit nachgehen.

Birkenwerder von oben (41 m), dank eines Hubwagens. Quelle: Robert Roeske

Ein mehrfaches Dankeschön richtete Hauptgeschäftsführer Ralph Bühring von der Handwerkskammer Potsdam an das Eltav-Team. Mit seinen mehr als 50 Mitarbeitern habe das Unternehmen viel in Birkenwerder geleistet. Nach den Anfängen 1972, Material- und Ressourcen-Knappheit zu DDR-Zeiten und Bilden der Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) nach staatlichem Druck, habe sich der Betrieb 1989 fit für den Markt gemacht. Und das sei nicht vielen gelungen, so Bühring. Seitdem habe Eltav mehr als 50 Lehrlinge ausgebildet. Und das Unternehmen stehe für die Botschaft, dass Handwerk einen goldenen Boden bietet – eben auch für Menschen ohne Abitur und Studium. Bürgermeister Stephan Zimniok bescheinigte Eltav ebenso, Großariges für den Ort geleistet zu haben.

Die sanierte Eltav-Niederlasung an der Hauptstraße in Birkenwerder. Quelle: Robert Roeske

Einer der neuen Mieter ist der Zweckverband „Fließtal“, der mit dem Hoffest sein 25-jähriges Bestehen beging. Verbandsvorsteher Filippo Smaldino-Stattaus erinnerte in seiner Rede am Nachmittag daran, dass mit null Metern Kanal begonnen wurde. Inzwischen habe das Kanalnetz eine Länge von 165 Kilometern und der Anschlussgrad liege bei 99 Prozent – bei circa 8000 Haushalten und rund 20 000 Menschen im Einzugsgebiet. Die Preise hätten um 25 Prozent auf aktuell 2,50 Euro pro Kubikmeter gesenkt werden können. „Wir betreiben ein schmutziges Geschäft, sind aber die Saubermänner“, sagte er. Ziel sei die Aufnahme von Glienicke und Hohen Neuendorf bis zum Jahr 2024.

Verbandsvorsteher Filippo Smaldino-Stattaus und Geschäftsführerin Katja Richter am Stand des Zweckverbandes. Dort konnten elektrische Zweiräder ausprobiert werden.. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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