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Oberhavel Eltern-Kind-Treff besteht zwei Jahre
Lokales Oberhavel Eltern-Kind-Treff besteht zwei Jahre
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00:39 24.07.2015
Am Wochenende wurde im Eltern-Kind-Treff der 70. Geburtstag von Pipi Langstrumpf gefeiert. Quelle: Torsten Weigel
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Oranienburg

„Familien mit Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren sind unsere Zielgruppe“, so Martin Lenarth. Vor zwei Jahren war der Eltern-Kind-Treff von Oranienburg eröffnet worden. Seit einigen Monaten ist der Sozialpädagoge der Leiter des Hauses in der Kitzbüheler Straße 1. Hier kann jeder seine Freizeit verbringen, die Einrichtung steht Nutzern von 7 bis 22 Uhr offnen. Seit Herbst letzten Jahres war das Angebot noch einmal umstrukturiert worden, informierte Martin Lenarth im jüngsten Bildungsausschuss. Weg von vielen festen Angeboten, hin zu Kursen, die zeitlich begrenzt sind, für die man sich gezielt anmelden kann und für die ein Obolus zu entrichten ist.

Zu den besonderen Angeboten des Hauses gehören die „Glüxritter“, ein Treff für Familien, die ein Kind mit Down Syndrom haben. Es gibt zudem die sehr junge Kindertrauergruppe „Igelkinder“, die erst in diesem Jahr gegründet worden war und seit Juni ist die „Schreibabyambulanz“ dazugekommen. „Generell verstehen wir uns als Haus, in dem Hilfe zur Selbsthilfe groß geschrieben wird“, so Lenarth.

Besuchten im ersten Jahr nach der Eröffnung das „EKT“ rund 12.000 Gäste, sind es in diesem Jahr bereits 8500 seit Jahresbeginn. „Wir haben rund 1300 Besucher im Monat“, so Lenarth. „Wir sind vor allem auch der Treff für Neuoranienburger, die Anschluss suchen. Und wir sind vom sozialen Brennpunkt zum sozialen Treffpunkt geworden“, beschreibt es der EKT-Leiter. Dabei erfahre die städtische Einrichtung viel Unterstützung, so durch das Netzwerk Gesunde Kinder Oberhavel, den Hospizverein Oberhavel, den Seniorenverein der Oranienburger Jahresringe, das DRK und das Jugendrotkreuz, das Bürgerzentrum und das Regine-Hildebrandt-Haus. In diesem Jahr soll noch ein „Erzählcafé“ zur festen Institution werden „und wir wollen das Angebot für Alleinerziehende ausbauen. Zudem sind Fachvorträge zu Rechtsfragen für Alleinerziehende, zum Thema Hausaufgaben pro und kontra und zu den besonderen Bedürfnissen von Kindern unter Dach und Fach.

Von der anfangs im Haus geplanten „Spät-Kita“, in der Kinder auch bis 22 Uhr betreut werden könnten, sei man abgekommen, so Vizebürgermeisterin Kerstin Kausche (CDU). Es gebe dafür keine große Nachfrage. Sie wertete das als gutes Zeichen, es sei nicht gut „die Kleinen noch nachts durch die Gegend zu bugsieren“. In den dafür vorgesehenen Räumen befindet sich schon lange eine neue Kindertagespflege. Martin Lenarth regte an, dass die Willkommensinitiative Oranienburg das „EKT“ noch stärker nutzen könnte.

Kontakt und Programm unter www.ekt-oranienburg.de, 03301/5 79 28 87.

Von Heike Bergt

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