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Eltern wünschen sich Ampel auf der L19

Beetz Eltern wünschen sich Ampel auf der L19

Viele Kinder in Beetz müssen auf ihrem Schulweg die Chausseestraße queren – die Landesstraße 19. Dort gibt es in Höhe der Hausnummer 10 bereits eine Querungshilfe. Vielen Eltern reicht das aber nicht. Sie wünschen sich einen Zebrastreifen oder eine Ampel. Doch das ist wohl nicht möglich.

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Ortsvorsteher Peter Winkler auf der Querungshilfe.

Quelle: Robert Tiesler

Beetz. Für Kinder ist die Chausseestraße in Beetz kein leichtes Pflaster. Wenn sie zur Schule in die Dorfstraße gehen, müssen viele von ihnen über die Landesstraße 19, doch das erscheint vielen Eltern zu gefährlich. Denn es gibt weder einen Zebrastreifen, noch eine Fußgängerampel im Dorf.

Immerhin gibt es nahe der Kreuzung zur Dorfstraße eine Querungshilfe, und für Autofahrer, die in Richtung Rüthnick unterwegs sind, ein Tempo-30-Limit in diesem Bereich – allerdings eben auch nur in dieser Richtung.

Die Beetzer wünschen sich, dass an dieser Stelle etwas getan wird. Nur was – das ist die Frage. „Das Problem haben wir schon sehr lange“, sagte Ortsvorsteher Peter Winkler (SPD) am Mittwoch. „Viele Eltern haben sich einen richtigen Fußgängerüberweg gewünscht.“ Bereits Anfang Januar hat deshalb an dieser Stelle eine Begehung stattgefunden, an der neben Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse auch zwei Vertreter des Landkreises teilnahmen. Kürzlich ist die Stellungnahme dem Ortsvorsteher zugestellt worden. Ergebnis: Weder eine Ampel, noch ein Überweg seien machbar – aus Gründen der Sicherheit. Zudem sei der Verkehr nicht stark genug. Eine Gefahrensituation liege nicht vor, heißt es in dem Schreiben. Eine Sicherheit durch zusätzliche Einrichtungen sei „trügerisch“. Die schon vorhandene Querungshilfe in Höhe der Chausseestraße 10 sei die sicherste Variante.

„Wir gehen davon aus, dass wir keine Chance haben“, sagt Ortsvorsteher Peter Winkler. In Betracht gezogen werde noch, die vier Straßenbäume in Höhe der Hausnummer 10 zu entfernen, damit die Kinder von den Autofahrern besser gesehen werden können – aber auch dies ist bislang nicht mehr als nur eine Idee. Wichtig sei auch, so Peter Winkler, eine gute Verkehrserziehung für die Kinder – durch die Eltern, aber auch in der Kita, im Hort und in der Schule. Auch das sei ein Beitrag für mehr Sicherheit.

Von Robert Tiesler

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