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Oberhavel Emotionen für die E-Mobil-Technik
Lokales Oberhavel Emotionen für die E-Mobil-Technik
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17:07 19.06.2017
Alle Messe-Partner am Veranstaltungsort: vor dem Schloss Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

„Heute laufen wir nicht mehr den Ausstellern hinterher, sondern sie wollen bei uns dabei sein.“ Bei der alternativen Fahrzeugmesse „e/motion“ in Oranienburg, sagt der Mann der ersten Stunde, René Tausch. Die Exposition hat sich einen Namen gemacht, findet am Sonnabend, 24. Juni, zum sechsten Mal statt und dabei das erste Mal vorm Schloss.

Ob Autohauschefs, Wirtschaftsjunioren, Stadtwerke oder Unternehmer – alle erleben ein Umdenken bei ihren Kunden: Die Nachfrage nach Autos mit alternativem Antrieb wie Erdgas, Wasserstoff oder Elektro ist enorm gestiegen. Viele schauen, warten noch ein, zwei Jahre, dann satteln sie um auf eines der umweltfreundliche Fahrzeuge. 40 Ausstellerautos, aber auch E-Bikes oder E-Retro-Schwalben kann man am Sonnabend von 10 bis 16 Uhr ansehen, mit Anbietern ins Gespräch kommen, mit Besitzern in der Drivers-Lounge fachsimpeln und vor allem: Jedes Gefährt auch probefahren. Vor Ort sind auch ein Fachmann der Post, die inzwischen selbst Streetscooter bauen und verkaufen und die Stadtwerke Oranienburg, die auf der Messe Heimladestationen für die Garage vorstellen. Abends kommt künftig neben dem i-Phone das Auto ans Netz.

„Wir müssen überlegen, wie wir den wachsenden Verkehr in der Stadt künftig organisieren. Es geht auch um Lärm und Sicherheit“. Man dürfe das Thema Verkehrsentwicklungsplan nicht auf Tempo 30 reduzieren, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. „Wir müssen ein gutes Leben mit dem Verkehrsaufkommen vereinen, ohne Opfer unseres Fortschritts in der Stadt zu werden. Dafür müssen wir auch Tempo 30 testen.“ Die Stadt ist mit zwei Pkw aus der Hybrid- und Erdgasflotte bei der Messe dabei. Stromtanken ist dort für die Besucher frei.

Von Heike Bergt

Um den Verstand hat sich am Sonnabend offenbar ein 14-Jähriger Teenager getrunken, den Zeugen später stark alkoholisiert und bewusstlos in der Hermann-Grüneberg-Straße fanden. Er soll mit drei anderen Personen getrunken haben, die den Jungen auch mit Alkohol versorgt hatten. Diese Leute sucht nun die Polizei.

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Bei einem Einsatz in Hohen Neuendorf versuchte eine 26-Jährige, die Feuerwehr bei den Löscharbeiten zu behindern. Der Brand war ausgerechnet auf ihrem Sofa ausgebrochen. Die Dame wurde ins Krankenhaus gebracht, gegen sie wird nun wegen Brandstiftung ermittelt.

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Ein 21-jähriger Mann wurde bei einer Schlägerei in Oranienburg am Sonntag so schwer verletzt, dass er in die Unfallklinik musste. Es soll sich um eine Massenschlägerei zwischen Syrern und Afghanen gehandelt haben. Zudem soll eine Frau begrabscht und beleidigt worden sein.

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