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Endlich Entlastung für Leegebruch

Leegebruch (Oberhavel) Endlich Entlastung für Leegebruch

Der Wasser- und Bodenverband „Schnelle Havel“ hat Entlastung für das überschwemmungsgeplagte Leegebruch geschaffen: Das Wasser kann nun über einen „Bypass“ am Pinnower Nordostkanal abgeleitet werden. Bauamtsleiter Norman Kabuß bemängelt die späte Reaktionszeit.

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Das Wasser kann nun besser abfließen.

Quelle: Gemeinde

Leegebruch. Der Wasser- und Bodenverband „Schnelle Havel“ hat Entlastung für das überschwemmungsgeplagte Leegebruch geschaffen: Das Wasser kann nun über einen „Bypass“ am Pinnower Nordostkanal abgeleitet werden. Damit fließt nun mehr Wasser ab als aus umliegenden Gemeinden nach Leegebruch kommt, erklärt Bauamtleiter Norman Kabuß. Dennoch ärgert er sich, denn der Verband habe nicht etwa auf die Bitte der Gemeinde nach dem Bypass reagiert. „Sie sind erst nach Wochen aktiv geworden, um die Felder der Landwirte zu entlasten“, meint Kabuß. Hans Frodl, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes, klärt auf: „Wir können nicht von selbst aus einfach solch einen Bypass legen, sondern dürfen nur auf Anweisung, zum Beispiel des Landwirtschaftsamtes oder der Wasserbehörde, reagieren. Diese Anweisung hat die Wasserbehörde nun erlassen, so dass wir daraufhin unmittelbar tätig geworden sind.“

Weitere Maßnahmen seien indes nötig, erklärt Kabuß. So müssten unbedingt die zwei Einlaufpunkte in den Oranienburger Kanal entkrautet werden. „Seit Wochen melden die Schleusenwärter, dass dort zu wenig Wasser ankommt“, sagt Kabuß. Vom Wasser- und Bodenverband habe er dagegen stets gehört, dass es keine Hindernisse gebe und alles entkrautet sei. Zugleich ermah nt an, dass bei den vorzunehmenden Maßnahmen Eile geboten sei, denn der Herbst mit neuem Regen sei im Anmarsch. Stehe das Wasser bis zum Winter unter den Straßen, könne die Infrastruktur kaputtfrieren.

Der Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Frodl hingegen erklärt: „Von den beiden Einlaufpunkten im Oranienburger Kanal wurde einer vor etwa zwei bis drei Wochen entkrautet. Der zweite Einlaufpunkt befindet sich am alten Schöpfwerk und ist seit Jahrzehnten nicht mehr im Betrieb. Er existiert noch als alter Notüberlauf, der aber so gut wie nicht mehr genutzt wird. Die Wasserstände vor Ort haben dort keinen Einsatz unserer technischen Geräte zugelassen, da der Bereich zu stark aufgeweicht ist.“

Von Marco Paetzel

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