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Engagierte Kremmener geehrt

Stadtempfang in der Goetheschule Engagierte Kremmener geehrt

Beim diesjährigen Stadtempfang am Donnerstagabend in der Kremmener Schulaula ging es vor allem um das Engagement für Flüchtlinge. Mitglieder der Initiative „Helfen mit Plan“ sind ausgezeichnet worden. Aber auch weitere Kremmener sind mit Dank bedacht worden – fünf von ihnen erhielten eine Ehrennadel.

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Wurden geehrt (v.l .): Petra Kleinke, Edith von Thüngen und Hans-Joachim Speckmann.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Für ein freundliches Kremmen, für Toleranz und Weltoffenheit. Das war das Motto am Donnerstagabend beim Stadtempfang in der Kremmener Schulaula. Das Engagement für die Geflüchteten in der Stadt stand im Mittelpunkt der Rede von Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD).

„Mit dem Ankommen der Asylbewerber begann eine beispielhafte Welle der Solidarität, Offenheit und tatkräftiger Unterstützung“, so Sasse. Die Kremmener haben viele Sachspenden abgegeben, zusätzlich kamen mehr als 11 300 Euro zusammen. „Persönliche Patenschaften, sogar Freundschaften zwischen Einheimischen und Flüchtlingsfamilien entstanden“, sagte der Bürgermeister. Das sei keine Selbstverständlichkeit, wenn anderswo über Übergriffe auf Asylbewerber berichtet werde, „die aus Hass, Neid, Fremdenfeindlichkeit und Unwissen verübt werden“, so Sasse weiter. Die Initiative „Helfen mit Plan“ bezeichnete er als „eine der erfolgreichsten“ anlässlich der Flüchtlingssituation in Oberhavel.

Einige der Mitglieder sind für ihr Engagement ausgezeichnet worden. Die Fäden bei den Patenschaften hält die Groß-Ziethenerin Edith von Thüngen zusammen. Sie sei Ansprechpartnerin, sie begleite und motiviere. Petra Kleinke aus Groß-Ziethen hat das „Café Dialog“ ins Leben gerufen und suche unbeirrt den Dialog mit Kremmenern, um zu vermitteln. Sie beherbergt selbst zwei Syrer. Ebenfalls geehrt worden sind Hans-Joachim Speckmann und Tilla Schneider aus Sommerfeld. Sie haben Patenschaften übernommen.

Ehrennadeln bekamen (v

Ehrennadeln bekamen (v. l.): Andreas Dalibor, Sven Ellmers, Hellmuth Cavin und Christoph Brunner

Quelle: Robert Tiesler

Auf dem Stadtempfang sind darüber hinaus weitere Kremmener ausgezeichnet worden – mit der Ehrennadel der Stadt für geleistetes Engagement. So hat Andreas Dalibor aus Beetz eine Nadel erhalten. Vor zehn Jahren eröffnete er im Kremmener Scheunenviertel das Theater „Tiefste Provinz“ und sorgt somit für mehr Kultur in der Stadt. „Ich bin geplättet und freue mich sehr“, sagte Dalibor.

Der Turner Hellmuth Cavin ist seit seinem zehnten Lebensjahr Mitglied im Kremmener Sportverein, ist Mitglied im Vorstand und Vizepräsident und war zudem lange Mitorganisator von „Kremmen läuft“, unterstützt außerdem den Sponsorenlauf der Goetheschule.

Über Christoph Brunner könnte er eine abendfüllende Rede halten, sagte Bürgermeister Sasse. Brunner ist für seine jahrzehntelange Arbeit für die Stadt geehrt worden und freute sich sichtlich darüber. Und das, wie der Bürgermeister anmerkte, trotz vieler „konstruktiver Diskussionen“ unter den beiden.

Sven Ellmers ist Mitbegründer des Fördervereins der Feuerwehr in Staffelde/Groß-Ziethen und bis heute dort im Vorstand. Er bekam einen Dank für seine geleistete Arbeit. Maria Buchholz aus Flatow ist ebenfalls geehrt worden, konnte aber nicht zum Empfang kommen. Sie war lange im Vorstand der Volkssolidarität aktiv.

Am Büfett und mit Musik im Hintergrund ist dann in der Schulaula noch gefeiert worden.

Von Robert Tiesler

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