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Oberhavel Entscheidung bei Bombardier im November
Lokales Oberhavel Entscheidung bei Bombardier im November
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17:18 25.10.2016
Produktion bei Bombardier Hennigsdorf. Quelle: FOTO: dpa
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Hennigsdorf

Die Stimmung im Bombardier-Werk ist schlecht, sagt Betriebsratschef Michael Wobst. Am vergangenen Donnerstag war bekannt geworden, dass der Konzern weltweit erneut 7500 Stellen streichen will, zwei Drittel davon sollen bei der Zugsparte Bombardier Transportation wegfallen. Ob das Hennigsdorfer Werk auch wieder betroffen ist, kann Wobst noch nicht sagen. Er rechnet damit, dass es in der zweiten Novemberhälfte mehr Klarheit geben könnte. Vorher komme der Wirtschaftsausschuss des Gesamtbetriebsrats mehrmals zusammen, Details des Stellenabbaus würden diskutiert.

Dass Bombardier zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Stellenabbau bekannt gibt, sei aber nicht überraschend gewesen. „Es wird ja immer gesagt, man will konzentrieren, spezialisieren, und in Niedriglohnländer verlagern“, so Wobst. Bereits im Februar hatte der Konzern den Abbau von 3200 der damals 39 700 Arbeitsplätze angekündigt, im Hennigsdorfer Werk waren 270 Stellen betroffen, davon 143 in der Produktion und 65 im Engineering. Mitte März hatten tausende Mitarbeiter in ganz Deutschland protestiert, vor dem Hennigsdorfer Werktor hatten sich etwa 800 Mitarbeiter versammelt. Damals hatte Betriebsratschef Michael Wobst den „Tod auf Raten“ für das Werk vorausgesagt, wenn die Produktion wie geplant eingestellt werden sollte.

Attraktive Ausstiegsangebote, um Mitarbeitern die Kündigung schmackhaft zu machen, seien indes gut angenommen worden.

Von MAZonline

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