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Oberhavel Er ist 108 Jahre alt geworden: der älteste Brandenburger ist tot
Lokales Oberhavel Er ist 108 Jahre alt geworden: der älteste Brandenburger ist tot
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15:03 16.03.2017
Karl Bähr ist am Montag im Seniorenheim gestorben. Quelle: Marco Paetzel
Velten

Die Glocken läuteten, als der Sarg von Karl Bähr aus dem Foyer des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Velten (Oberhavel) gerollt wurde. „Sein Sohn hat noch eine Rose auf den Sarg gelegt“, erinnert sich Matthias Gerwig von der Zentrumsleitung. Karl Bähr, mit 108 Jahren laut Oberhaveler Kreisverwaltung wohl ältester Brandenburger, war am Montag friedlich im Heim eingeschlafen.

Anfang April hätte der Senior seinen 109. Geburtstag gefeiert, auch Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner wäre wie in den vergangenen Jahren wieder gratulieren gekommen. „Ich bin traurig“, sagt die Bürgermeisterin nun. Die Geburtstagsrunden mit ihm seien immer sehr angenehm gewesen. „Gern erinnere ich mich an sein Interesse für Geschichte und Politik.“

Der Senior zog nach Velten um näher bei seinem Sohn zu sein

Karl Bähr liebte die Natur, auch im Heim beobachtete er noch auf der Terrasse mit dem Fernglas Vögel. Schon in den 1920er-Jahren war Bähr, in Guben (Spree-Neiße) groß geworden, Mitglied der Wandervogelbewegung, deren Mitglieder sich der Natur verbunden fühlten. Im Zweiten Weltkrieg geriet Bähr als Soldat in Kriegsgefangenschaft in Litauen.

Bis zur Wende arbeitete er in Potsdam in der Verwaltung der Akademie für Rechts- und Staatswissenschaften der DDR. 1995 zog Bähr dann nach Velten, um näher bei seinem Sohn zu sein. Er war lange fit: Noch mit 100 Jahren fuhr Karl Bähr mit der S-Bahn nach Potsdam, um dort Freunde und Bekannte zu besuchen. Zuletzt ging es aber bergab. Die geliebten Spaziergänge im Rollstuhl mit seinem Sohn wurden immer seltener.

Von Marco Paetzel

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