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Oberhavel Erfahrene Frauen für unerfahrene Familien
Lokales Oberhavel Erfahrene Frauen für unerfahrene Familien
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00:34 28.02.2018
Mischt jetzt im Netzwerk Gesunde Kinder als Patin mit: Gabriela Blum aus Baumgarten (l.). Andrea Zapp vom Netzwerk freut’s. Quelle: Stefan Blumberg
Gransee

Die Verstärkung ist da: Nach den vier Paten eine Woche zuvor in Oranienburg meldeten sich am Sonnabend in Gransee drei Frauen an, um künftig für das Oberhavel-Netzwerk Gesunde Kinder ehrenamtlich als Patin tätig zu sein.

„Ich hatte es bereits voriges Jahr ins Auge gefasst, jetzt bin ich hingegangen“, sagte Gabriela Blum zu dem Aufruf der Oberhavel-Kliniken. Die Baumgartenerin weiß, dass auch ältere Menschen Hilfe gebrauchen können, „ich möchte aber gern jüngeren Menschen helfen“. Sie selbst habe einen Sohn und wisse, worauf es ankommt. Neben Gabriela Blum möchten auch Britta Mallok aus Großwoltersdorf und Kathrin Trebbin aus Mildenberg künftig Familien zur Seite stehen, die im Umgang mit ihrem Nachwuchs – zumindest in der ersten Zeit – Hilfe beanspruchen wollen.

454 Kinder werden derzeit betreut

Seit zehn Jahren besteht das Netzwerk Gesunde Kinder in Oberhavel. In ihm werden derzeit 454 Kinder in 417 Familien von Hennigsdorf im Süden bis Fürstenberg im Norden des Kreises von 130 aktiven Familienpaten begleitet. Hilfe wird von den Damen und (wenigen) Herren in den ersten drei Lebensjahren des Kindes gewährt (einschließlich Schwangerschaft). Zehn Pflichttermine sind vorgesehen, darunter fallen allein die ersten fünf U-Untersuchungen.

Wie wird richtig gestillt? Warum schläft mein Kind nicht durch? Was tun, wenn der erste Zahn kommt? Das sind Fragen, die die Paten hören, weiß Andrea Zapp vom Oberhavel-Netzwerk Gesunde Kinder. „Viele Familien haben keinen Ansprechpartner, sind zugezogen und suchen Kontakt. Sie kommen auf uns zu. Unsere Paten helfen. Kurse für die Familien bieten wir auch an.“

„Mir ist es ein Bedürfnis, für junge Familien da zu sein.“

Kathrin Trebbin sagt über ihre Motivation, sich anzumelden: „Ich liebe Kinder, bin Oma und möchte mich einbringen. Ich möchte mir auch später etwas suchen, bei dem ich Gutes tun kann.“ Britta Mallok hat auf ihrer Arbeit (Bibliothek) viel mit Kindern zu tun. „Ich bekam von der Suche auf der Arbeit mit. Mir ist es ein Bedürfnis, für junge Familien da zu sein“, sagt sie. Bereits am Sonnabend beginnen die Schulungen. Ab Juni werden die Neuen dann „ihre“ Familien bekommen.

Von Stefan Blumberg

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