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Oberhavel Erfolgreiche Petition von Bürgern
Lokales Oberhavel Erfolgreiche Petition von Bürgern
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06:10 29.06.2016
Die hohen Linden in der Goethestraße in Velten. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Velten

Bereits im August 2015 hatten zahlreiche Anwohner der Goethestraße in Velten eine Petition zum ordentlichen Beschnitt des Baumbestandes in ihrer Straße bei der Stadt eingereicht. Im September beschloss der Hauptausschuss, Christoph Beckschulte als Gutachter mit der Einschätzung der Situation in der Straße zu beauftragen. Dieser stellte auf der Sitzung am Montag nun seine Ergebnisse vor.

Bei zwei Besuchen in der Ofenstadt hatte er bei den 119 Bäumen, vornehmlich Linden, in der Goethe- und Uhlandstraße eine visuelle Inaugenscheinnahme vorgenommen, jedoch keine Einzelbaumkontrolle. Der Sachverständige der trias-Planungsgruppe aus Glienicke bestätigte in weiten Teilen die Beobachtungen der Anwohner, die eine hohe Windanfälligkeit der Bäume festgestellt hatten.

Ursache dafür seien baumpflegerische Schnittmaßnahmen, die nur im unteren Drittel der Bäume ausgeführt worden seien, sowie ungewöhnlich hohe Aufastungen, die für nach oben wandernde Baumkronen verantwortlich seien. Wodurch sich die Bruchgefahr des Baumes bei Wind deutlich erhöhe, so Beckschulte. Da in der Goethestraße die Grundstücke und Häuser sehr nahe an den Straßenbäumen stehen, sind die Bürger dementsprechend verunsichert. Einige waren zur Sitzung erschienen.
Insgesamt lasse der Baumbestand, den der Fachmann auf ein Alter von rund 60 Jahren schätzte, deutliche Pflegedefizite in der Gesamterscheinung erkennen. Auch bei den Wurzeln, die durch Einfahrten, Stellflächen, Mulden und Urin teilweise stark geschädigt seien. Das könne zum Eindringen von Pilzen und Erregern, und somit zum Absterben der Bäume führen. Für genauere Aussagen sei jedoch eine Einzelbaumkontrolle notwendig, bei der Schäden genau lokalisiert und notwendige Pflegemaßnahmen nach den Standards der ZTV-Baumpflege formuliert werden.

Petent Tom Kästner fragte, wer die Haftung bei eventuellen Schäden durch herabfallende Äste mit einem Durchmesser über zwei Zentimetern übernähme? „Die Stadt“, so die eindeutige Antwort von Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD). Bei weiteren Fragen sei eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Rathaus möglich. Da sie auch einen Handlungsbedarf ausmachte, zog Hübner eine Einzelbaumkontrolle in Betracht. „Wir müssen die ganze Stadt in Augenschein nehmen“, erklärte sie nach dem Hinweis von Stefan Gansel (Pro Velten), dass es ähnliche Baumprobleme unter anderem auch am Anger gäbe. Aus Haushaltsgründen werde jedoch in der Goethestraße begonnen.

So einigte sich der Hauptausschuss einstimmig auf eine allgemeine Begutachtung des Baumbestandes in Velten, um dann – nach Haushaltslage – pflegerische Maßnahmen durchführen zu können.

Von Ulrike Gawande

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