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Ergebnis für Eisblockwette steht fest

Hohen Neuendorf Ergebnis für Eisblockwette steht fest

Hohen Neuendorfs Eisblockwette ist aufgelöst: Klimaschutzmanager Malte Stöck hat am Mittwoch die beiden Häuschen auf dem Rathausvorplatz geöffnet, in denen er je 100 Kilogramm Eis eingelagert hatte. Im Bretterverschlag war nach knapp acht Tagen nur noch eine Wasserlache übrig. In der isolierten Hütte hatten 34,1 Kilogramm Eis die Sommerhitze überstanden.

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Es ist noch Eis übrig: Klimaschutzmanager Malte Stöck mit den Beweisstücken.

Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Hohen Neuendorfs erste Eisblockwette ist aufgelöst: Hohen Neuendorfs Klimaschutzmanager Malte Stöck hat am Mittwochvormittag die beiden Häuschen auf dem Rathausvorplatz geöffnet, in denen er am 21. Juni je 100 Kilogramm Eis eingelagert hatte. Zur Erinnerung: Eine der beiden Hütten ist mit einer Isolation aus zwölf Zentimetern Steinwolle geschützt – die andere nicht. In dem Bretterverschlag war nach knapp acht Tagen Wind und Wetter und praller Sonne erwartungsgemäß nur noch eine Wasserlache übrig. In der isolierten Hütte hatten dagegen 34,1 Kilogramm Eis die Wettekapriolen der vergangenen Tage überstanden.

Blick in das isolierte Modellhaus

Blick in das isolierte Modellhaus.

Quelle: Helge Treichel

„Eine Dämmung bringt etwas“, resümierte Stöck den praktischen und anschaulichen Beweis. Dabei hätten die Bedingungen beim Experiment durchaus den Extremwetterlagen entsprochen, die Wissenschaftler auch durch den Klimawandel zunehmend erwarten. „Die direkte Sonneneinstrahlung und die Temperaturen waren extrem hoch“, sagt Stöck. Beispielsweise sei im Testzeitraum eine Höchsttemperatur von 37,2 Grad Celsius gemessen worden. Die Durchschnittstemperatur habe bei 24,7 Grad gelegen – im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 18,5 Grad Celsius. Das entspreche einer Energiezufuhr von 257 statt 167 Watt pro Quadratmeter. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass die Häuschen ursprünglich erst am 8. Juli beim nächsten Treffens des Netzwerks „Zukunft Haus“ geöffnet werden sollten. Wegen der hohen Temperaturen war der Termin vorgezogen worden. Wer die Gewinner sind, denen Gutscheine für einen Eisbecher winken, wird dennoch erst am 8. Juli bekannt gegeben. Bei dem Netzwerktreffen ab 17 Uhr in der Stadthalle stellen sich die mittlerweile rund 20 Mitglieder des lokalen Netzwerkes vom Handwerker bis zum Finanzier vor. Interessierte Haussanierer können den anwesenden Experten Fachfragen stellen. Den kostenlosen und neutralen Energiecheck für das eigene Haus bietet unter anderem auch Klimaschutzmanager Malte Stöck an. Denn obwohl das Prinzip allgemein klar sei, müsse eine Sanierungsberatung und der Energiecheck individuell für jedes Gebäude erfolgen. Und noch ein Resümee zieht der Klimaschutzmanager aus dem öffentlichen Experiment: Häufig werde großes Augenmerk auf moderne Heiz- und Klimatechnik gelegt. „Aber die Gebäudehülle darf nicht vergessen werden“, sagt Stöck. Je besser die Dämmung, desto größer sei die Einsparung – bei der Energie und auf dem Konto.

Malte Stöck entfernt die Isolierung

Malte Stöck entfernt die Isolierung.

Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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