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Ermittlungen in Zehdenick dauern an

Umweltfrevel mit Abwässern Ermittlungen in Zehdenick dauern an

Gegen einen Unternehmer in Zehdenick (Oberhavel) wird weiter wegen des Verdachts der Umweltverschmutzung ermittelt. Die Akten liegen jetzt bei der Staatsanwaltschaft in Neuruppin. Ob die Beweise für eine Anklage ausreichen, wird noch geprüft. Der Unternehmer steht im Verdacht, Abwässer einer Biogasanlage in einen Wald geleitet zu haben.

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Harry Jäkel, Kommissariatsleiter für schwere Umweltkriminalität im Landeskriminalamt, leitete die Untersuchung in Zehdenick.

Quelle: Stefan Blumberg

Zehdenick. Die Ermittlungen gegen einen Zehdenicker Unternehmer, der im Verdacht steht, Abwässer einer Biogasanlage in ein Waldstück geleitet zu haben, dauern an. Wie die Staatsanwaltschaft in Neuruppin bestätigte, lägen die gesammelten Beweise des Landeskriminalamtes in der Behörde vor und würden durchgearbeitet.

Die Ermittler hatten in den Büroräumen des Betriebes zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt, Bodenproben vom Gelände genommen und zwischenzeitlich auch Zeugen befragt. Ob es sich bei dem gesicherten Material um gerichtsfeste Beweise handelt, die den Verdacht des Umweltfrevels bestätigen, konnte Oberstaatsanwalt Detlef Hommes mit Verweis auf das laufende Verfahren weder bestätigen noch verneinen. „Aber um es vorsichtig auszudrücken, die Vorwürfe haben sich nicht in Luft aufgelöst“, erklärte er auf MAZ-Nachfrage.

Beamte der Abteilung für schwere Umweltkriminalität und Mitarbeiter des kriminaltechnisches Institutes des LKA waren erstmals Anfang Oktober in Zehdenick angerückt. Das beschuldigte Unternehmen soll Silosäfte und Gärreste in ein Waldstück abgeleitet haben. Der Hinweis dazu kam aus der Oberförsterei Reiersdorf, nachdem auffällig wurde, dass die Vegetation in der Umgebung Schaden genommen hat. „Es hatte eine Anzeige gegeben, dass die Vegetation in der Nähe des Firmengeländes abstirbt“, sagte Harry Jäkel, Kommissariatsleiter für schwere Umweltkriminalität im Landeskriminalamt, bei der Durchsuchung im Oktober. Bei einer ersten Untersuchung wurde ein Einleiter entdeckt, der aus Richtung einer Biogasanlage kam.

Von Cindy Lüderitz

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