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Erneute Bombenentschärfung in Oranienburg?

Bombenverdacht Erneute Bombenentschärfung in Oranienburg?

Erneut wird in Oranienburg (Oberhavel) ein Blindgänger im Boden vermutet. Dieses Mal an einem Wassergrundstück in Lehnitz. Die Stadt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst haben den Zeitplan bekannt gegeben: Eine mögliche Entschärfung oder Sprengung wäre demnach am 3. August. Im Sperrkreis leben 4000 Menschen.

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Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist wieder in Lehnitz gefragt.

Quelle: Stähle

Lehnitz. Ein Bombenverdacht ist Am Alten Hafen 25 in Lehnitz ausgemacht worden. Der Zeitplan für die Abklärung auf dem Grundstück steht: Am Dienstag, 2. August, informiert der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) die Stadt Oranienburg im Laufe des Tages über die Art des gefundenen metallischen Gegenstandes auf dem Grundstück und gegebenenfalls zum Zünder.

Eventuelle Entschärfung am Mittwoch, 3. August

Sollte es sich um einen Bombenkörper handeln, wird sofort der gefährdete Bereich im Radius von rund 100 Metern um die Fundstelle gesperrt. In diesem Bereich befinden sich zahlreiche Wohngrundstücke, außerdem muss dann die Lehnitzstraße zwischen Havelbrücke und Havelkorso komplett gesperrt werden. Die Bewohner sind bereits am Freitag informiert worden.

(Eventueller Sperrkreis am 3. August. Bitte auf die Grafik für eine größere Ansicht klicken.)

Eine mögliche Entschärfung des Bombenblindgängers ist für Mittwoch, 3. August, geplant. In diesem Fall wird ab 8 Uhr ein Sperrkreis von zirka 1000 Metern (siehe Grafik) eingerichtet. In diesem Bereich sind knapp 4000 Personen gemeldet. Auch befinden sich die Kita „Falkennest“ und die Kita Lehnitz sowie die Grundschule „Friedrich Wolf“ und der dortige Hort im Sperrkreis. Auswirkungen wird es auch auf den Bahnverkehr geben, da der S-Bahnhof Lehnitz und die Gleise zum Bahnhof in Oranienburg betroffen sind.

Zeitplan ist witterungsabhängig

Der genannte Zeitplan ist jedoch witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder weil es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

Weitere Anomalien geortet

Weitere Detailinformationen zur geplanten Entschärfung kündigt die Stadt für die Woche ab 11. Juli an und verweist vorsorglich darauf, dass sich auf dem Grundstück „Am Alten Hafen 13“ zwei weitere klärungsbedürftige Anomalien befinden. Auch sie müssen noch abgeklärt werden. Mögliche Entschärfungen sind jedoch erst im Oktober zu erwarten.

Von MAZonline

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