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Eröffnung einer neuen Tagespflege am 1. März

DRK macht in Gransee Druck Eröffnung einer neuen Tagespflege am 1. März

In der Granseer Rudolf-Breitscheid-Straße 85 wird am 1. März unter der Regie des Deutschen Roten Kreuzes eine Tagespflege eröffnet. Die Idee dazu entstand im Herbst vergangenen Jahres. Geöffnet sein soll die Tagespflege an fünf Tagen in der Woche jeweils von 8 bis 16 Uhr. Der Name der Tagespflege: „Individuell".

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Mitarbeiter der Granseer Tischlerei Hoffmann wurden am Dienstag mit dem Trockenbau fertig, jetzt sind die Maler im Gebäude.

Quelle: FOTO: UWE HALLING

Gransee. Beim Deutschen Roten Kreuz in Gransee wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Im Herbst entstand die Idee, aus der Begegnungsstätte in der Rudolf-Breitscheid-Straße 85 eine Tagespflege zu machen. Die Handwerker sind längst dabei, die Räume umzubauen. Am 1. März wird das Haus eröffnet. „Ja, wir haben Druck gemacht“, sagt Iris Utecht, Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Gransee.

Die Tagespflege ist eine Solitäreinrichtung des DRK Kreisverbandes Gransee. Das Gebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße 85 wurde 2002 als eine barrierefreie Wohnanlage für Senioren mit einer im Erdgeschoss befindlichen Begegnungsstätte errichtet. „Durch geringe Umbaumaßnahmen entsteht hier ein großzügiger Bereich für Beschäftigungs- und Ruheräume“, sagt Iris Utecht. Diese sind im Innenhof gelegen, so dass Straßenlärm oder sonstige störende Einflüsse den Alltag älterer Menschen kaum beeinflussen. Die im Hof befindliche Terrasse und der direkt anliegende Garten können genutzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK. Parkplätze vor dem Haus und eine direkte Zufahrt für Fahrzeuge sind gegeben. Zwölf Tagespflegeplätze stehen zur Verfügung.

Es war nicht so leicht, in der Kürze der Zeit das Projekt zu stemmen. Insbesondere das sogenannte Betriebserlaubnisverfahren brauchte einige Zeit, ehe es das Okay gab. In Sachen Brandschutz musste nachgebessert werden. Die Gewo stand dem DRK-Team zur Seite.

Geöffnet wird die Tagespflege an fünf Tagen in der Woche in der Zeit von 8 bis 16 Uhr. Die Tagespflege schließe laut Iris Utecht eine Versorgungslücke zwischen der Pflege zu Hause und dem Umzug in eine stationäre Einrichtung. Die Tagespflegegäste erhielten die notwendigen Hilfen im Bereich der Pflege und medizinischen Versorgung plus Beschäftigungsmöglichkeiten und soziale Betreuung.

Zum Angebot der Tagespflege „Individuell“ gehört das Abholen der Gäste von ihrem Zuhause und das Zurückbringen. Der Tagesablauf sieht in etwa so aus: gemeinsames Frühstück vorbereiten und zu sich nehmen, kochen in offener Küche, Ausflüge, Spaziergänge, Verweilen im eigenen Garten, Spiele zur Förderung von Konzentration und Gedächtnis oder Musik und Bewegung. Zum Angebot gehören neben den gesellschaftlichen Leistungen erforderliche Pflegeleistungen wie das Verabreichen von Injektionen und die Überwachung der Medikamenteneinnahme. Ein kleines Nachmittagsprogramm mit anschließender Kaffeetafel und selbst gebackenem Kuchen lassen den Nachmittag ausklingen.

Der Name der Tagespflege: „Individuell". „Es sollte schon etwas Besonderes sein. Wir haben darüber gemeinsam beraten und entschieden uns dafür“, sagt Iris Utecht. Der Name „Individuell“ würde sich gut mit den Werten des Deutschen Roten Kreuzes ergänzen: Menschlichkeit, Verständnis oder Hilfsbereitschaft.

Am 1. März wird „Individuell“ eröffnet. Bis dahin sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Iris Utecht: „Ich denke, es wird eine Punktlandung.“

Von Stefan Blumberg

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