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Oberhavel Erste Interkulturelle Woche in Oberhavel
Lokales Oberhavel Erste Interkulturelle Woche in Oberhavel
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00:21 25.09.2017
Kerstin Gröbe (Gemeinwesenbeauftragte Stadt Hennigsdorf, v.l.), Annette Koegst (Pur), Peter Mohr (Schulleiter OSZ), Birgit Lipsky (Ausländerbeauftrage Landkreis) und Ute Bartels (H.A.L.T.) laden zum Fest ein Quelle: Ulrike Gawande
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Hennigsdorf/Oranienburg

Mit einem bunten Programm zum Thema „Vielfalt verbindet“ startet am Freitag, den 22. September, um 17 Uhr im Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium die erste Interkulturelle Woche (IKW) im Landkreis Oberhavel.

2016 fand in Oberhavel bereits eine Integrative Märchenwoche statt. Bei den Lesungen habe es dabei so viele strahlende Augen gegeben, dass man sich entschieden habe, diese Erfolgsgeschichte fortzuführen, erklärt Landrat Ludger Weskamp (SPD) in seinem Grußwort. Und so habe man sich entschieden, erstmals eine IWK zu veranstalten, die deutschlandweit schon auf eine lange Geschichte zurück blicken kann, wo sie, von Kirchen, Kommunen, Integrationsbeauftragten und Verbänden organisiert, bereits seit 1975 traditionell in der letzten Septemberwoche stattfindet.

50 Veranstaltungen, von Schulen, Vereinen und Willkommensinitiativen auf die Beine gestellt, erwarten die Besucher vom 22. bis 29. September. Es gibt Lesungen, die Märchenwoche wurde in die IWK integriert, Tanztheater, Musik, Sportangebote, gemeinsames Essen, interkulturelle Partys, Filmvorführungen, Workshops und ein Fußballturnier. „Ziel ist es, das Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern und Begegnungen zwischen Menschen zu fördern, dass aus Unbekannten Nachbarn und Freunde werden“, so der Landrat.

Höhepunkt und Abschluss der Interkulturellen Woche wird das Fest „Hennigsdorf spielt mit“ im und um das Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum in Hennigsdorf sein. Am Freitag. 29. September von 15 bis 20 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Angebot, das von Sport, Spiel, einer Spielzeugtauschbörse, über kreative Workshops bis hin zu einem Bühnenprogramm reicht.

Stets zur vollen Stunde werden Künstler auf der Lichthofbühne stehen, erklärte Ute Bartel, Koordinatorin des „Hennigsdorfer Aktionsbündnisses Aktive Teilhabe“, die gemeinsam mit Landkreis, Stadt, Schule und der Pur an dem Programm gestrickt hat. Neben „T7“, der Schulband der Diesterweg-Oberschule, den „Jungen Artisten“ der Schweitzer-Oberschule, stehen auch Youssef Nouraldin, ein syrischer Oud-Spieler mit Band, und der Hennigsdorfer Familienchor auf der Bühne. 15 bis 20 Minuten dauere der jeweilige Auftritt, sagte Bartels. So wolle man erreichen, dass sich die Besucher nicht nur das Programm ansehen, sondern auch die übrigen Angebote nutzen können.

Denn die sind vielfältig: Es kann Fußball gespielt, ein Fahrradparcours mit Lastenrädern der Deutschen Post – ein wichtiger Partner der Pur – absolviert und verschiedene Gesellschaftsspiele ausprobiert werden. Bubblebälle und Ruderergometer warten auf Sportwütige. In den Unterrichtsräumen bieten Schüler des OSZ und Flüchtlinge verschiedene Kreativangebote wie Holzflugzeugbau, Nährkurse und Schmuckherstellung an. Für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt.

Von Ulrike Gawande

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