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Erste Spenden fürs Frauenhaus Oberhavel

MAZ-Weihnachtsaktion 2015 Erste Spenden fürs Frauenhaus Oberhavel

Es sind schon etliche Geldscheine abgegeben worden, mit der die MAZ-Lokalredaktion in Oranienburg in diesem Jahr das Frauenhaus in Oberhavel unterstützen möchte. Freitag kam eine Spende über 200 Euro dazu. Bauausschusschef Burkhard Wilde feierte seinen 60. Geburtstag und fand, das sei auch Anlass, anderen zu helfen.

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Zählt seit Freitag 60 Lenze: Burkhard Wilde.

Quelle: Robert roeske

Oranienburg. Es sind schon etliche kleine und größere Scheine abgegeben worden. Von Menschen mit Herz, die die diesjährige Weihnachtsaktion der MAZ-Lokalredaktion unterstützen möchten. Das Geld soll diesmal dem Frauenhaus Oberhavel zugute kommen. Zwar reichten die Zuschüsse von Kreis, Städten und Land aus, so Leiterin Antje Culmsee, aber eben gerade so. Auf der Strecke blieben zum Beispiel immer wieder Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten. So müsse im Gemeinschaftswohnzimmer unbedingt neue Auslegeware verlegt werden. Aktuell sind alle zwölf Betten im Haus belegt. Gewaltattacken gegenüber Frauen hätten gerade im zur Neige gehenden Jahr extrem zugenommen, so Antje Culmsee.

Insgesamt 404 Euro sind schon im Spendentopf der Redaktion. Auch, weil gestern ein Geburtstagskind 200 Euro dazugegeben hat. Burkhard Wilde zählt nun 60 Lenze. „Wenn es einem gut geht, ist es wichtig, auch an andere zu denken“, begründet er sein Engagement. „Gerade, wenn es Frauen mit Kindern schlecht geht, muss man helfen. Wenn viele Kleines geben, wird Großes draus.“

Geboren in Ueckermünde, hat Wilde sein Leben in Oranienburg verbracht. Seit mehr als 20 Jahren engagiert er sich in der Kommunalpolitik, ist Stadtverordneter und leitet in der zweiten Wahlperiode den Bauausschuss. Auch in der Oranienburger Schützengilde ist er seit Jahren aktives Mitglied.

Bauen, das ist das Metier des Mannes, der mit beiden Beinen im Leben steht und längst nicht an Rente denkt: Burkhard Wilde ist Leiter der Instandhaltungsabteilung bei der Deutschen Bahn und hat damit den Hut für 80 Mitarbeiter auf. Er lebe für seinen Job, der ihm viel Spaß macht. Wie sich die 60 anfühlt? Ein bisschen Wehmut sei schon dabei. Er vergleiche das Leben immer mit einem Zollstock. Und bei einem Meter seien eben 60 Zentimeter schon vorbei: „Da bleibt verdammt wenig.“ Auch deswegen will er sich mit einer Harley im Frühjahr einen Traum erfüllen. Den Motorradschein hat er gerade gemacht. Freitagabend hatte der Sozialdemokrat Burkhard Wilde Freunde, Familie und politische Weggefährten in die Orangerie eingeladen.

Wer die Spendensumme auch aufstocken möchte, kann jederzeit in der MAZ vorbeikommen. Das Geld wird vorm Fest übergeben.

Von Heike Bergt

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