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Oberhavel Erster Besuch bei Takeda
Lokales Oberhavel Erster Besuch bei Takeda
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10:53 27.02.2018
Laborleiter Oliver Ullrich (l.) führte Bürgermeister Alexander Laesicke (M.) und seinen Referenten durch die Räume. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Für seinen ersten Firmenbesuch hatte sich Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) die Takeda GmbH ausgesucht. Und er bekam nicht nur einen der größten Arbeitgeber Oranienburgs zu sehen, sondern ein hochmodernes Pharmaunternehmen, das weltweit ganz vorne agiert.

6,15 Milliarden Tabletten und Kapseln werden jährlich produziert

In der Betriebsstätte Oranienburg werden 6,15 Milliarden Tabletten und Kapseln jährlich produziert, die Menschen bei Magen-Darm-, Herz-Kreislauf-, neurologischen Erkrankungen helfen sollen.

Betriebsstättenleiter Wolfgang Eck (l.) zeigte Bürgermeister Alexander Laesicke die Produktpalette. Quelle: Robert Roeske

Alexander Laesicke sei in einem Alter, in dem er davon noch keinen Gebrauch machen müsse, wurde er vom Betriebsstättenleiter Wolfgang Eck empfangen. Klassenbester für die Patienten zu sein, ist eine Vision von Takeda. Mit Produkten wie Pantozol, Colcrys, Ebrantil und Trintellix gehört das Unternehmen zu den Marktführern. Beliefert werden 100 Länder, das bedeutet Verpackungen in 100 verschiedenen Sprachen. Takeda stellt 118 Produkte in 806 unterschiedlichen Varianten her. Dazu gehören Mittel gegen Krebs und HIV.

Selbst die Bundeskanzlerin kam zur Einweihung

Seit 2011 investiert Takeda in Oranienburg, nachdem es das Werk an der Lehnitzstraße von Nycomed übernommen hatte. Der neueste Produktionskomplex mit sieben Verpackungslinien wurde erst im Sommer eingeweiht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel war gekommen. „Seit Dezember dürfen wir in allen Räumen produzieren“, erzählte Wolfgang Eck.

Das ganze Jahr über werden nun die Vorbereitungen dafür laufen, ab März 2019 große Teile der Produktion aus dem Werk in Osaka zu übernehmen. Von Japan aus wird nur noch der asiatische Raum beliefert. Alle anderen Märkte weltweit werden Produkte aus Oranienburg bekommen.

Jana Fischer arbeite in einem der zahlreichen Labore. Dort wird unter anderem überprüft, ob die Tabletten im vorgeschriebenen Zeitraum zerfallen, wie viele der Wirkstoffe in welcher Zeit freigesetzt werden oder welche Spurenelement die Tabletten enthalten. Quelle: Robert Roeske

Dies bringt auch mit sich, dass momentan der Laborbereich noch erweitert wird. Im Team der mehr als 760 Mitarbeiter sind allein 160 für die Qualitätssicherung zuständig. Allerhöchsten Normen unterliegt die Tablettenproduktion.

Ben Schmidt ist einer der jungen Mitarbeiter im Laborbereich. Takeda investiert viel in seien Führungskräfte und Mitarbeiter. Quelle: Robert Roeske

Besonders stolz zeigte sich der Betriebsstättenleiter, „dass seit 2007 alle unsere Azubis ihre Abschlussprüfung bestanden haben.“ Im Moment absolvieren 61 junge Menschen ihre Ausbildung bei Takeda. „Fachpersonal und junge Menschen sind uns sehr wichtig.“

Roboter übernehmen schon Laborarbeit

Takeda setzt auch auf Forschung und kann eine eigene Pilotproduktion für klinische Entwicklungen vorweisen. Neueste Technologien werden getestet. Am Wochenende übernimmt beispielsweise ein Roboter einen Teil der Laborarbeit. Ein Mitarbeiter bereitet am Freitag nur noch die Chargen vor, die untersucht werden sollen. Der Roboter übernimmt die komplette Analyse. „Das wird die Zukunft sein“, sagte Wolfgang Eck.

Von Andrea Kathert

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