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Das Birkenwäldchen ist verschwunden

Erster Schritt zum Umbau des Hennigsdorfer Ziel-Centers Das Birkenwäldchen ist verschwunden

Der erste Schritt für den geplanten Umbau des Hennigsdorfer Ziel-Centers ist getan. Das Birkenwäldchen hinter dem Einkaufszentrum wurde gerodet, um Platz für das neue Parkdeck zu schaffen. Außerdem muss der Busbahnhof versetzt werden.

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Der Busbahnhof hinter dem Ziel-Center wird versetzt. Baubeginn ist Anfang September.

Quelle: Ulrich Bergt

Hennigsdorf. Mit der Rodung des kleinen Birkenwäldchens hinter dem Hennigsdorfer Ziel-Center haben in dieser Woche die Vorarbeiten für den seit langem angekündigten Umbau des Einkaufszentrums begonnen. Die Bäume waren einst gepflanzt worden, um irgendwie den leeren Platz zu füllen, auf dem ursprünglich ein Möbelhaus errichtet werden sollte. Die Pläne wurden nie verwirklicht.

Dafür soll nun hinter dem Ziel das neue Parkhaus für den künftigen Hauptmieter Kaufland entstehen. Dazu muss allerdings der Busbahnhof in Richtung Bahndamm versetzt werden. Mit den notwendigen Arbeiten soll Anfang September begonnen werden, teilte Projektentwicklerin Maria Koopmann gestern auf MAZ-Nachfrage mit. „Die Firma Matthäi hat dafür den Zuschlag erhalten.“

Die geplanten Umbauarbeiten im Gebäude selbst sollen dann zu Beginn des kommenden Jahres starten. Für Kaufland muss die gesamte erste Etage komplett umgebaut werden. Mit der Vermietung weitere Flächen sei man weitergekommen, erklärte Maria Koopmann, ohne Details zu nennen.

Vor dem Beginn der Bauarbeiten wird derzeit ein Anlauf unternommen, um die Eigentumsverhältnisse des Mitte der 1990er-Jahre errichteten Einkaufszentrums zu ordnen. Denn im Grundbuch ist noch immer die Ziel GmbH & Co. KG eingetragen. Das Insolvenzverfahren zieht sich bereits über mehrere Jahre hin. Am Amtsgericht Neuruppin ist nun für den 30. September eine Zwangsversteigerung der Immobile angesetzt, wie Gerichtsdirektor Andreas Rose bestätigte. Der niederländische Investor G.L. Limited Partner BV hat als Gläubiger die Zwangsversteigerung beantragt und tritt zugleich als Hauptinteressent auf. „Das ist keine Besonderheit“, sagt Andreas Rose. In Insolvenzverfahren lassen sich auf diesem Wege die Eigentumsverhältnisse neu ordnen. Damit wäre dann der Weg frei für den Neuanfang im Ziel, das derzeit unter einem großen Leerstand leidet.

Baujahr 1996

Das Ziel-Center wurde 1996 gebaut und hat rund 13 000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Eine Kaufland-Filiale soll in die erste Etage ziehen.

Im Erdgeschoss wird die sternförmige Einkaufsstraße, die lange Wege mit sich bringt, begradigt.

Abgekoppelt wird die Freizeitebene im zweiten Obergeschoss mit separatem Zugangsbereich vom Postplatz.

Im Hennigsdorfer Einzelhandel kündigen sich derweil weitere Veränderungen an. So soll die Aldi-Filiale an der Veltener Straße zum 30. September geschlossen werden, wie die Berliner Aldi GmbH & Co. KG bestätigte. Das Modernisierungsprogramm für 2500 Filialen von Aldi-Nord kommt damit in Hennigsdorf nicht mehr zum Zuge. Ohnehin hatte das Geschäft mit seiner ungünstigen Lage zu kämpfen.

Bereits Ende März hatte Kaisers seinen Supermarkt am Havelplatz aufgegeben und auf die nächste Filiale an der Ruppiner Chaussee in Berlin Heiligensee verwiesen. Dort steht auch ein Aldi.

Von Ulrich Bergt

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