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Erster Spatenstich für neue Rettungswache

Kremmen Erster Spatenstich für neue Rettungswache

Kremmen bekommt eine neue Rettungswache. Am Mittwochvormittag erfolgte dafür an der Gerhard-Henninger-Straße der erste Spatenstich. Fast eine Million Euro investiert der Landkreis Oberhavel. Ein aktiver Rettungswagen und ein Ersatzfahrzeug sollen dort ab Juni 2018 bereit stehen.

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Erster Spatenstich (v. l.): Bürgermeister Sebastian Busse, Landrat Ludger Weskamp, Juliane Lieger vom Rettungsdienst, Sozialdezernent Matthias Rink.

Quelle: Landkreis Oberhavel

Kremmen. Für die neue Rettungswache in Kremmen erfolgte am Mittwochvormittag der erste Spatenstich. Sie entsteht im Baugebiet „An der Hörste“ an der Gerhard-Henniger-Straße, neben dem Netto-Markt. Landrat Ludger Weskamp (SPD) legte gemeinsam mit Matthias Rink (CDU), Dezernent für Soziales und Verkehr, und Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) erste Hand an. Der eigentliche Baubeginn ist für den 4. Oktober geplant.

Der Landkreis Oberhavel investiert rund 950 000 Euro in den Neubau, in dem Platz für einen aktiven Rettungswagen und ein Reservefahrzeug mit den dazugehörigen Besatzungen entsteht. Im Juli 2018 soll die Wache fertig sein. „Mit dem Bau der neuen Rettungswache investieren wir nachhaltig in die Gesundheit und die medizinische Versorgung der Menschen unseres Kreises“, sagte Landrat Weskamp. „Wir errichten hier eine hochmoderne Wache, die eine zeitgemäße Rettung in einem 24-Stunden-Schichtbetrieb an sieben Tagen in der Woche garantieren wird.“

Die neue Wache wird über eine Fahrzeughalle und einen Sozialtrakt verfügen. Es entstehen Umkleideräume, ein Sanitärbereich, Lager-, Aufenthalts- sowie Büro- und Ruheräume. Darüber hinaus wird den Hygienevorschriften durch eine klare Abtrennung zwischen Einsatz- und Sozialbereich baulich Rechnung getragen. Die Rettungswache ist für die Unterstellung von Rettungswagen mit sogenannten Kofferaufbauten vorgesehen. Diese Aufbauten bieten im Gegensatz zu den bisherigen Kastenaufbauten im Innenraum mehr Platz und könnten, je nach Zustand, nach einigen Jahren auf ein neues Fahrgestell übertragen werden.

Nötig wurde der Bau nach einem externen Gutachten von 2016. Es empfahl zwei Rettungswachen für den Bereich Kremmen. Der Standort Staffelde hatte sich bewährt, für den nördlichen Bereich musste ein neuer Standort gefunden werden – die alte Wache in Sommerfeld kam jedoch nicht in Frage. Nach der Fertigstellung wird von Kremmen aus die Notfallrettung für die Stadt selbst, Beetz, Hohenbruch, Sommerfeld, Amalienfelde, Ludwigsaue und Neuhof organisiert. Bis dahin steht ein Rettungswagen an der Kremmener Feuerwache.

Von MAZonline

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