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Es ist Zeit für Taten

Oranienburg Es ist Zeit für Taten

Der Bürgermeisterkandidat der Oranienburger Grünen, Heiner Klemp, findet: Es ist genug geredet über Schulessen, Stadtbus und Legehennenfabriken. Jetzt müsse man Nägel mit Köpfen machen und nicht alles bis zur Wahl aussitzen.

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Heiner Klemp aus Lehnitz.

Quelle: Andreas Herz

Oranienburg. „Nicht bloß reden, endlich handeln!“, das fordert Bürgermeisterkandidat Heiner Klemp mit Blick auf die Fachausschüsse der Stadtverordneten in dieser Woche. „Egal, ob es um das Schulessen, die Legehennenfabrik oder den Stadtbus geht, wir können jetzt schon einige wichtige Vorhaben auf den Weg bringen, anstatt sie immer bloß weiter zu zerreden.“ Grünen-Fraktionschef Klemp beklagt, dass sich die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung bei diesen für die Stadt so wichtigen Themen zwar zuletzt auffällig oft einig waren, konkrete Beschlüsse aber trotzdem nicht zustande kamen. „Lippenbekenntnissen müssen jetzt Taten folgen.“ Klemp möchte vor allem den Stadtbus auf den Weg gebracht sehen. „Nachdem die Grünen seit Jahren an dem Thema dran sind, scheint sich nun auch bei den andere Fraktionen die Erkenntnis durchzusetzen, dass wir angesichts des Bevölkerungszuwachses einen leistungsfähigen Personennahverkehr brauchen“, sagt Klemp und weist darauf hin, dass auch andere Bürgermeister-Kandidaten sich nun zum Stadtbus bekannt haben. „Zuerst einmal muss ein fundiertes Konzept erstellt werden. Und das sollten wir jetzt umgehend auf den Weg bringen.“ Dabei könnte auch die Idee ehrenamtlich betriebener Bürgerbusse untersucht werden. Der Vorschlag der SPD, die Eigenversorgung der Schulen und Kitas durch städtische Küchen erst einmal gleichberechtigt zur weiteren Belieferung durch Caterer prüfen lassen will, sei „eine Mogelpackung, mit der sich die SPD bis über die Bürgermeisterwahl retten will.“

Bei den geplanten Eierfabriken, deren Auswirkungen auf Bewohner und Umwelt endlich untersucht werden müssten, wird demnächst die Stadt vom Land in den Genehmigungsprozess einbezogen. „Die Fristen für die Beteiligung der Stadt und der Bürger sind extrem kurz“, sagt Klemp.

Von MAZ-online

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