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Schildow Es ist angerichtet

Wer die französische Küche liebt, kennt das Schildower Restaurant „Normandie“. Doch was Montagabend serviert wurde, waren Gerichte nach Familienrezepten von Frauen aus ganz Deutschland. Denn das Schildower Restaurant war Drehort der RTL-Mittagssendung Punkt 12, in deren Wochenserie, die vom 13. bis 17. März ausgestrahlt werden soll, ein Rezeptduell ausgetragen wird.

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David Lerosier ist Chef de Cusine im Restaurant „Normandie“. Er stand den RTL-Kandidatinnen zur Seite.

Quelle: Foto: Gawande

Schildow. Wer die französische Küche liebt, kennt das Schildower Restaurant „Normandie“, das seit 1998 Freunde der Gastronomie ins Mühlenbecker Land lockt. Doch was Montagabend serviert wurde, waren Gerichte nach alten und neuen Familienrezepte von Frauen aus ganz Deutschland. Denn das Schildower Restaurant war Drehort der RTL-Mittagssendung Punkt 12, in deren Wochenserie, die vom 13. bis 17. März ausgestrahlt werden soll, das beste Rezept einer Hausfrau gesucht wird.

Das Siegerrezept wird dann sogar Einzug auf der Speisekarte des Restaurants „Normandie“ halten. Eine besondere Ehre für die teilnehmenden Hobbyköchinnen. Denn was im „Normandie“ sonst auf den Teller kommt, ist gehobene Gourmetküche. So wurden auch die teilnehmenden Frauen von Laura Busse, Redakteurin der Hamburger RTL-Produktionsfirma, entsprechend ausgewählt. „Die Frauen kochen klassische Hausmannskost auf hohem Niveau“, macht die Redakteurin neugierig auf die Sendung. Wichtig sei bei der Auswahl der Rezepte auch gewesen, dass alles frisch und selbst zubereitet werde. Ansonsten hätten die Frauen alle Freiheiten gehabt, die nötig waren, sowohl zeitlich, als auch die Zubereitung betreffend.

„Normandie“-Küchenchef David Lerosier – Schwester Isabelle ist Chef de Service – stand dabei den Kandidatinnen hilfreich zur Seite. Insgesamt liegen sechs Drehtage hinter dem 36-Jährigen, der mit lockerer, charmanter Art die Beiträge in der Sendung moderiert. Es ist nicht das erste Mal, dass David Lerosier mit Funk und Fernsehen in Berührung kommt. In der Schildower Restaurantküche wurde 2016 bereits ein Kochwettstreit der „Kochprofis“ ausgetragen. Ein weiteres Abenteuer seiner Kochkarriere, die im Restaurant seiner Eltern begonnen hat, war die Arbeit in einem sogenannten Gourmetliner, ein zum Restaurant umgebauter Doppelstockbus, in dem während einer Stadtrundfahrt Menüs serviert werden. Lerosier hatte Feuer für das Medium Fernsehen gefangen.

Umso mehr freute er sich, als die RTL-Produktionsfirma nun Kontakt zu ihm aufnahm, um die Rezeptsuche bei Punkt 12 zu begleiten. Alle Kandidatinnen besuchte er zu einer Art Homestory in ihrem Zuhause, kochte mit ihnen zusammen das jeweilige Familienrezept, zu dem es stets eine ganz eigene Geschichte zu erzählen gibt. „Es waren anstrengende, aber spannende Drehtage“, so der 36-Jährige. Denn auch die Familien der Kandidatinnen lernte Lerosier beim gemeinsamen Essen kennen. Alle teilnehmenden Frauen sind Mütter. „Wir wollen die Werte der Frauen wieder stärken und alte Familienrezepte erhalten“, erklärt Claudia Weisener, die verantwortliche Redakteurin für den Beitrag. Für die Fernsehzuschauer soll es dann die Möglichkeit der Nachahmung und Anregungen zum Kochen geben. Und als Zugabe für die Teilnehmerinnen gab es vom Chef de Cusine Lerosier bei den Dreharbeiten Kochtipps vom Profi.

Im familieneigenen Restaurant in Schildow, das David Lerosiers Vater Raymond, ein waschechter Normanne, vor fast 20 Jahren gegründet hat, wurde schließlich das Finale aufgezeichnet. Einen Tag lang wurde in der Restaurantküche Sendeminute um Sendeminute gedreht. Eine Jury aus Restaurantgästen durfte abends entscheiden, welches Rezept zum Sieger gekürt und zukünftig auf der Speisekarte des „Normandie“ zu finden sein wird. Unter den wachsamen Augen der Fernsehkameras wurde gespeist. „Wir zeigen, dass man Essen genießen kann“, so Claudia Weisener.

So wie es eben auch in Frankreich Tradition ist.

Von Ulrike Gawande

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