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Oberhavel Es ist wieder „Youlab“-Zeit
Lokales Oberhavel Es ist wieder „Youlab“-Zeit
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16:54 15.01.2016
Die Förderer und Mitorganisatoren der Youlab im Turm. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

60 Firmen haben sich bisher für die Youlab 2016 angemeldet. Da ist noch Luft nach oben, findet Philipp Gall. Am Mittwoch, 17. Februar, findet die Berufsbildungsmesse Oberhavel zum 5. Mal in der Turm-Erlebniscity statt. Und der Leiter des IHK-Regionalcenters Oberhavel rechnet an diesem Tag mit 80 Ausstellern. „Dabei haben wir erstmals ausschließlich Brandenburger Betriebe am Start.“ Neu ist auch, dass die Youlab von 10 Uhr bis zum Nachmittag, 16 Uhr, geöffnet bleibt – damit nicht nur Schulklassen, sondern auch Eltern mit ihrem Teenager vorbeikommen können. Bis 31. Januar können sich Unternehmen, die auf der „Youlab“ um Azubis werben möchten, noch unter youlab.de anmelden.

Für Unternehmen wie die MBS ist die Messe längst eine feste Größe: „Wir haben 40 Azubis, davon zehn in Oberhavel“, so der Oranienburger Filialdirektor Olaf Neupert. Sie könnten den Interessierten auf Augenhöhe berichten, welche Entwicklungschancen die Sparkasse bietet. Zu den zehn „Premiumpaten“ und damit Hauptförderern der Messe gehört auch die Turmcity. „Natürlich haben wir auch ein Eigeninteresse“ sagt Geschäftsführer Kai Duberow. „Wir müssen Nachwuchs gewinnen, um auf lange Sicht die Öffnungszeiten sichern zu können.“ Zudem biete die „Youlab“ Gelegenheit, zu erklären, was denn ein „Fachangestellter für Bäderbetriebe“ eigentlich macht oder eine „Fachfrau für Systemgastronomie“. Aktuell lernen fünf Azubis im Turm.

In Sachen Ausbildung ist Elgora Vorreiter und bekam 2015 dafür den Ausbildungspreis des Landes Brandenburg. „20 der 87 Angestellten sind in der Ausbildung. Und so mancher, der im Unternehmen gelernt hat, ist heute im Management“, so Ausbildungsleiterin Birgit Hamann.

Warum sich erst 60 Unternehmen angemeldet hätten, bleibt Thorsten Ladwig, Geschäftsführer von Flammsyscomp in Hennigsdorf ein Rätsel. 140 Mitarbeiter hat das Unternehmen am Standort. „Die jährlich zwei Azubi-Stellen zu besetzen, wird von Jahr zu Jahr schwieriger.“ Die Produkte der Zulieferfirma für die Auto- und Luftfahrtindustrie gehen zu 75 Prozent in den Export. Junge Bewerber hätten viele Probleme „auch unser sozialpädagogischer Auftrag nimmt zu“, so Ladwig.

Die Suche nach Berufskraftfahrern von morgen nennt Awu-Geschäftsführer Manfred Speder prekär. Auch das Abfallunternehmen sucht händeringend Nachwuchs. Und Eltav-Geschäftsführer Frank Heidrich nimmt zur Messe nicht nur Azubis mit, die aus dem Nähkästchen plaudern, sondern rückt mit Kabeln, Werkzeug und Werkbank an, um lebensnah zu informieren. Dabei sehen die Chancen für Bewerber in der Elektrofirma bestens: „Wenn der Azubi zu uns passt, bieten wir schon in der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsplatz.“

„Die Youlab kann Türen öffnen, durchgehen muss aber jeder selbst“, so Kreiswirtschaftsdezernent Egmont Hamelow.

Von Heike Bergt

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