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Es klappert die Mühle

Mühlenbeck Es klappert die Mühle

Herbstfest am Sonnabend an der Historischen Mönchmühle in Mühlenbeck. Als Mönch verkleidet empfing der Vorsitzende des Mühlenvereins Claus Schwartzer die Gäste. Kinder hatten einen Riesenspaß auf dem Wasserspielplatz. Aus dem Steinbackofen gab es frisch gebackenes Brot und Brötchen.

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Die Kraft des Wassers probieren Kinder auf dem Wasserspielplatz an der Mönchmühle aus.

Quelle: Fotos: Robert Roeske

Mühlenbeck. Die Fotoschau auf dem Fernseher über die einzelnen Bauabschnitte zum Erhalt der Historischen Mönchmühle ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Dacherneuerung des Mühlengebäudes samt Austausch von maroden Dachbalken, Putz und Anstrich des Mühlengebäudes, Eröffnung des Wasserspielplatzes für Kinder, die neue Wasserradanlage, Wiederherstellung der Hofgebäude – das alles hat der 2004 gegründete Förderverein Historische Mönchmühle bewerkstelligt. Natürlich nicht allein, Handwerker aus dem Mühlenbecker Land packten mit an. Die Wirtschaftsgebäude wie die Remise mussten quasi komplett neu errichtet werden. „Tolle Leistung“, sagten Besucher beim Herbstfest an der Historischen Mönchmühle am Sonnabend. Mönch Claus in seiner braunen Kutte alias Vereinsvorsitzender Claus Schwartzer dankte in seiner Eröffnungsrede allen Ehrenamtlichen, die stets zur Stelle sind, wenn ein Fest vorzubereiten ist oder wenn Instandsetzungsarbeiten anstehen. Ohne die Hilfe der Gemeinde Mühlenbecker Land sowie mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln wäre des Ensemble Historische Mönchmühle nicht zu retten gewesen, sagt Schwartzer. Seiner Schätzung nach sind bislang etwa zwei Millionen Euro in den Wiederaufbau der historischen Mönchmühle und der dazugehörenden Wirtschaftsgebäude geflossen. Das nächste Projekt sei der marode Metallzaun samt Tor, der soll erneuert werden. Die Mittel vom Land seien dafür bewilligt. Danach stünden die Sanierung der Müllerwohnung und der Wirtschaftsräume an. Hier sollen das Informations-Zentrum und ein Lesecafé eingerichtet werden.

Die frisch gebackenen Brote und Brötchen aus dem Steinbackofen waren der Renner

Die frisch gebackenen Brote und Brötchen aus dem Steinbackofen waren der Renner. Günter Müller vom Mühlenverein holte sie aus dem Ofen, Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus und Vereinsvorsitzender Claus Schwartzer (v. l.) gehen ihm hier zur Hand.

Quelle: Robert Roeske

Das historische Ambiente zog am Sonnabend viele Besucher an die Mönchmühle. Dicht umlagert war der Stand, an dem es frisch gebackenes Brot und Brötchen gab. Vereinsmitglied Günter Müller stand am Steinbackofen, öffnete die gusseiserne Ofentür und zog das Backwerk auf einem Holzbrett aus dem Ofen. Davor am Stand verkaufte Barbara Gerlich vom Mühlenverein Brotscheiben, die sie mit Schmalz oder Tomatenbutter bestrichen und mit Gurkenscheiben garniert hatte.

Nicht wegzudenken bei jedem Mönchmühlenfest ist auch die Bowle, stets angerichtet vom „Bowlenmeister“ Helmut Radünz. Im Frühjahr kredenzt er meist Waldmeisterbowle, im Herbst Himbeer-Weißbier-Bowle. Die Waldmeisterblätter erntet er in seinem eigenen Garten und trocknet sie.

Am Stand der evangelischen Kirchengemeinde Mühlenbeck/Schildow wurde auf die Restaurierung der Kirche in Schildow mit wiederentdeckten alten Malereien an den Wänden und auf den 1. Advent am 3. Dezember in der Kirche aufmerksam gemacht. Dafür gründet Andreas Ehrke einen Projektchor und lädt ein, die Weihnachtsgeschichte mitzusingen, Anmeldungen unter 033056/8 10 21.

Von Marion Bergsdorf

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