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„Es können nie genug Zahlen sein“

Hohen Neuendorf „Es können nie genug Zahlen sein“

Mit dem Job als neue Kämmerin von Hohen Neuendorf kehre sie an ihre Wurzeln zurück, erklärte Michaela Müller-Lautenschläger, die seit 1. Oktober als neue Finanzchefin der Stadt tätig ist. Denn geboren wurde die in Templin lebende 46-Jährige in Hennigsdorf. Zudem kommt Müller-Lautenschläger aus dem Bereich Finanzen.

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Kämmerin Michaela Müller-Lautenschläger ist mit Leib und Seele Finanzfachfrau.

Quelle: Foto: Gawande

Hohen Neuendorf. Mit dem Job als neue Kämmerin von Hohen Neuendorf kehre sie an ihre Wurzeln zurück, erklärte Michaela Müller-Lautenschläger, die seit 1. Oktober als neue Finanzchefin der Stadt tätig ist. Denn geboren wurde die in Templin lebende 46-Jährige in Hennigsdorf. Zudem kommt Müller-Lautenschläger aus dem Bereich Finanzen. „Ich bin seit 27 Jahren im öffentlichen Dienst und bin mit Leib und Seele Finanzerin. Finanzen sind meine Leidenschaft.“

Nach einer kaufmännischen Verwaltungsausbildung im VEB, schloss die 46-Jährige direkt nach der Wende eine Ausbildung zur Steuersachbearbeiterin an, holte 1993 an der Abendschule ihr Abitur nach, um dann in Bernau an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung zu studieren. Nach dem Diplombetriebswirt legte sie noch den Bilanzbuchhalter nach, um wie sie sagt, den Haushalt besser verstehen zu können. „Ich wollte es gewissenhaft machen.“ Seit 1997 war die Mutter eines 18-jährigen Sohnes Kämmerin in Groß Schönebeck in der Schorfheide, nach der Amtsaufteilung später in Biesenthal, wo sie seit 2013 als Leiterin des Verwaltungsservice auch das Hauptamt übernahm. Trotz nur 12 500 Einwohnern habe sie sechs Gemeindehaushalte und einen Amtshaushalt zu betreuen gehabt, so die Fachfrau. Zusätzlich das Gewerbe- und Meldeamt, auch für das Personal und die EDV war sie zuständig. „Ich wollte mich verändern und wenn, dann wollte ich in den Berliner Speckgürtel, nur noch für einen Haushalt zuständig sein.“ Sie habe sich im Vorfeld intensiv mit der Stadt beschäftigt, verrät die engagierte Frau, die nicht nur gerne reist, sondern auch als ehrenamtliche Richterin am Cottbusser Finanzgericht und als Schatzmeisterin im Fachverband der Kämmerer tätig ist. „Es können nie genug Zahlen sein.“

In der Stadt ist man froh, mit ihr eine kompetente Kämmerin gefunden zu haben. Seit einem Jahr war die Stelle unbesetzt. Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) dankte Fachdienstleiterin Elke Christians, die den Posten seitdem vertreten hatte.

Von Ulrike Gawande

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