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Es wird wieder mehr gerast

Hennigsdorf Es wird wieder mehr gerast

Etwa 31 500-Mal wurden Autofahrer im vergangenen Jahr geblitzt, wie aus der aktuellen Statistik des Hennigsdorfer Ordnungsamtes hervorgeht. Ein Jahr zuvor blitzte es „nur“ etwa 27 800-Mal an stationären und mobilen Radarfallen. Die Zahl der Unfälle hat indes einen Höchststand erreicht.

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Rund 600 000 Euro mussten Autofahrer 2016 für Tempoverstöße in der Stadt bezahlen.

Quelle: Foto: PAetzel

Hennigsdorf. Auf den Straßen der Stahlstadt wird wieder mehr gerast. Etwa 31500-Mal wurden Autofahrer im vergangenen Jahr geblitzt, wie aus der aktuellen Statistik des Ordnungsamtes hervorgeht. Ein Jahr zuvor blitzte es „nur“ etwa 27800-Mal an stationären und mobilen Radarfallen. Im Vergleich zu den Jahren ab 2010 wiederum sind die 31500-Mal aus dem vergangenen Jahr ziemlich genau im Durchschnitt. Im Rekordjahr 2014 blitzte es sogar etwa 34800-Mal.

Zwei Autos wurden im vergangenen Jahr mit bis zu 100 Stundenkilometern zuviel gestoppt, 14 Fahrer brachten es auf bis zu 50 Km/h zuviel. Immerhin noch 68 Autos wurden mit bis zu 40 Stundenkilometern zuviel auf dem Tacho geblitzt. 77 Fahrer handelten sich 3 Punkte in Flensburg ein, 541 immerhin einen. Der Großteil der Fahrer kam allerdings ohne Punkte davon. Rund 600 000 Euro haben die Geschwindigkeitsverstöße in die Stadtkassen gespült, im Rekordjahr 2014 waren es noch 710 000 Euro.

Was die Zahl der Unfälle angeht, war 2016 aber ein Rekordjahr. 105-Mal krachte es in Hennigsdorf, im vergangenen Jahr waren es „nur“ 87-Mal. Hauptgrund war ungenügender Sicherheitsabstand (64), Nichtbeachtung der Vorfahrts- und Vorrangregelungen (47) und überhöhte Geschwindigkeit (24). Aus Sicht des Ordnungsamtes stellt die höhere Unfallzahl aber kein Problem dar, die Entwicklung sei seit Jahren auf einem vergleichbaren Niveau. „Ausschlaggebend dürfte hierfür neben dem recht guten Ausbauzustand des Straßennetzes auch der relativ hohe Überwachungsdruck bei der Kontrolle zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sein“, heißt es im Bericht. Nicht ganz so hoch ist der Überwachungsdruck beim Verteilen von Strafzetteln in der Stadt. Der Krankenstand bei den Mitarbeitern im Außendienst sei zuletzt hoch gewesen, hieß es im Ausschuss. Normalerweise kontrollieren zwei Mitarbeiter im Zwei-Schicht-System im Zentrum und zwei in den Außenbereichen der Stadt.

Von Marco Paetzel

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