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Explosion in Kleingartenanlage in Liebenwalde

72-Jährige verletzt Explosion in Kleingartenanlage in Liebenwalde

Eine Frau und ihr Mann sind am Sonntagabend bei einem Feuer in einer Kleingartenanlage in Liebenwalde (Oberhavel) schwer verletzt worden. Dem war eine Explosion vorausgegangen. Die 72-jährige Frau musste per Hubschrauber mit schweren Verbrennungen in eine Berliner Klinik geflogen werden.

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Als die Feuerwehr eintrifft, brennt das Nebengebäude bereits in voller Ausdehnung

Quelle: Bert Wittke

Liebenwalde. Ein lauter dumpfer Knall zerriss am Sonntag plötzlich die abendliche Stille in Liebenwalde. Kurz darauf stiegen dicke schwarze Rauchwolken über der Kleingartenanlage zwischen Berliner Straße und Ladestraße auf. Gegen 20.15 Uhr wurden Liebenwaldes Kameraden zum Einsatz gerufen: Feuer nach Explosion in einem Kleingarten am Burwischweg. Als die Kameraden am Unglücksort eintrafen, brannte ein offenbar als Schlafraum genutztes Nebengebäude auf einem angrenzenden Gartengrundstücke. Eine 72-jährige Frau und ihr 75-jähriger Mann, die sich am Unglücksort aufgehalten hatten, befanden sich beim Eintreffen der Polizei auf dem Hauptweg vor ihrem Grundstück und wurden von Nachbarn erstversorgt. Die Frau hatte so schwere Brandverletzungen, dass ein Rettungshubschrauber angefordert werden musste. Dieser brachte die 72-Jährige in eine Berliner Unfallklinik. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Noch während der Löscharbeiten trifft der Rettungshubschrauber ein, um die schwer verletzte 72-jährige Frau in eine Klinik zu fliegen

Noch während der Löscharbeiten trifft der Rettungshubschrauber ein, um die schwer verletzte 72-jährige Frau in eine Klinik zu fliegen.

Quelle: Bert Wittke

„Wir hatten die Information, dass sich in dem brennenden Gebäude eine Propangasflasche befindet“, sagte Tino Spiczack Brzezinski, Einsatzleiter der Liebenwalder Feuerwehr. Die Flasche sei geborgen und zum Kühlen in einen angrenzenden Wassergraben gelegt worden. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet bekämpften die Kameraden das Feuer und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gartenlauben.

Erst gegen Mitternacht konnten die Feuerwehrleute abrücken. Am Einsatz beteiligt waren 32 Feuerwehrleute aus Liebenwalde, Neuholland und Hammer sowie fünf Einsatzfahrzeuge.

Experten der Kriminalpolizei untersuchten am Montagvormittag den Unglücksort nach Hinweisen auf die Brandursache. Möglicherweise wurde eine Gasflasche nicht ordnungsgemäß an ein Heizgerät angeschlossen. Beim Lichteinschalten entzündete sich das Gas offenbar und löste den Brand aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

Von Bert Wittke

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