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Fahrradstellplätze am Bahnhof reichen nicht

Kremmen Fahrradstellplätze am Bahnhof reichen nicht

Morgens um 7 Uhr ist oft schon alles voll. Die Fahrradständer am Bahnhof in Kremmen reichen nicht aus. Eltern wiesen am Dienstagabend im Bauausschuss auf diese Situation hin. Nun wird überlegt, wie das Problem gelöst werden kann, denn auf dem Bahngelände kann die Stadt nicht ohne Weiteres aktiv werden.

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Die Fahrradständer am Kremmener Bahnhof gestern Nachmittag. Schon morgens sind keine Plätze mehr frei.

Quelle: privat

Kremmen. Wenn am Morgen die Pendler mit dem Rad am Kremmener Bahnhof ankommen, dann ist der Fahrradständer am Bahnsteig meist schon überfüllt. Es sind auch viele Jugendliche dabei, die von Kremmen aus nach Velten oder Hennigsdorf unterwegs sind, zu den Gymnasien oder zum Oberstufenzentrum. „Morgens um sieben ist schon alles voll“, beklagte sich Katy Lühders am Dienstagabend in der Bürgerfragestunde des Bauausschusses. „Man sollte sich Gedanken machen, ob man die Stellplätze erweitern kann“, sagte sie.

Der Ausschussvorsitzende Andreas Kretzschmar (SPD) merkte an, dass die Fahrradständer der Bahn gehören und auch auf dessen Gelände stehen. „Darum kümmern müssen wir uns trotzdem“, antwortete Hohenbruchs Ortsvorsteher Arthur Förster (UWG/LGU). „Wenn es einen Bedarf gibt, dann müssen wir reagieren.“

Eckhard Koop (parteilos), der Ortsvorsteher von Kremmen, kennt das Problem seit Jahren. „Da haben wir schon oft drüber gesprochen“, sagte er. Damals habe es einen Kompromiss gegeben, und es seien mehr Bügel für weitere Räder angebracht worden. „Dass das immer noch nicht ausreicht, war uns aber damals schon klar.“ Eine Erweiterung der Fahrradstellplätze am Bahnhof sei ein guter Ansatz und dringend geboten, so Koop weiter. Allerdings werde sich dort nichts verändern, „wenn wir selbst nicht aktiv werden.“ Das aber ist auf dem Gelände, das der Bahn gehört, nicht so ohne Weiteres möglich. „Einen Fahrradständer weiter weg vom Bahnhof zu errichten, ist auch nicht sinnvoll“, merkte Reiner Tietz (Linke) an. Er schlug vor, den Kontakt zur Deutschen Bahn zu suchen, um eine Lösung zu finden.

Ebenfalls angesprochen worden sind in dem Zusammenhang die „Dauerparker“, also Fahrräder, die tage- und wochenlang am Bahnhof stehen – ebenso die Reste von demolierten Rädern. Bauamtsleiterin Susanne Tamms sagte, sie wolle das prüfen.

Von Robert Tiesler

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