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Falsche Polizei droht mit Hausdurchsuchungen

Hennigsdorf, Oranienburg (Oberhavel) Falsche Polizei droht mit Hausdurchsuchungen

Perfide Masche: Wieder sind am Montag in Hennigsdorf und Oranienburg Telefonate registriert worden, bei denen sich die Anrufer als Polizisten ausgaben und versuchten, die Leute am anderen Ende der Leitung auszuhorchen. Dabei wurden sogar Hausdurchsuchungen angedroht.

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Immer wieder erhalten Senioren Anrufe, bei denen sich Leute als Polizisten ausgeben. Am Montag geschah dies wieder in Hennigsdorf und Oranienburg.

Quelle: dpa-tmn

Hennigsdorf/Oranienburg. Die Betrugsmasche mit Telefonaten, bei denen sich Anrufer als Polizisten ausgeben, reißt nicht ab. Am Montag gab es davon in Oberhavel wieder mindestens drei Stück. Dabei finden die Betrüger immer neue Vorwände, unter denen sie ihre Opfer auszuhorchen versuchen. So erhielt eine 71-jährige Hennigsdorferin am Montag gegen 17.20 Uhr einen Anruf, bei dem sich ein Mann als Kripobeamter vorstellte und der Frau mitteilte, dass sie einen Termin bei der Kriminalpolizei zur Beschuldigtenvernehmung hätte. Sie soll angeblich vor einiger Zeit in einem Markt mit Falschgeld bezahlt haben. Deshalb kündigte der Mann eine Hausdurchsuchung an. Die Frau wurde misstrauisch und informierte die Polizei. Der Anrufer soll südländischen Akzent gesprochen haben.

In Oranienburg wurde am Montagabend gegen 20.55 Uhr eine 74-jährige Frau angerufen. Dabei wurde die Nummer 030/110 angezeigt. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und teilte mit, dass man ungarische Täter gefasst habe und bei diesen Notizen mit dem Namen und der Anschrift der 74-Jährigen gefunden wurden. Die Frau solle deshalb alle Türen und Fenster verschließen. Die Seniorin wurde misstrauisch und beendete das Gespräch. Der Anrufer soll in gutem Hochdeutsch gesprochen haben.

Schließlich erhielt eine 78-jährige Frau in Oranienburg am Montag gegen 21.30 Uhr ebenfalls den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Auch dieser erzählte etwas von festgenommenen Tätern und gab der Rentnerin Verhaltenshinweise. Aber auch die 78-Jährige bekam Zweifel und beendete das Gespräch. Sie gab später zu Protokoll, dass der Mann hoch-deutsch gesprochen habe.

Die Beamten nahmen in allen drei Fällen Strafanzeigen wegen Amtsanmaßung und des Verdachts des Betruges auf.

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Von Bert Wittke

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