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Fast zwei Millionen Euro werden investiert

Oberkrämer Fast zwei Millionen Euro werden investiert

Im Dezember wollen die Gemeindevertreter von Oberkrämer den Haushaltsplan für 2017 beschließen. Er sieht Investitionen in Höhe von 1,98 Millionen Euro vor. Das Geld geht in alle Ortsteile. Für den eventuellen Bau neuer Kita-Gebäude ist auch noch genügend Geld da.

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Bürgermeister Peter Leys (BfO) mit dem Entwurf des Haushaltsplanes für 2017.

Quelle: Robert Tiesler

Oberkrämer. Die Finanzen der Gemeinde Oberkrämer stehen immer noch auf einer soliden Basis. Nach den großen Bauvorhaben der vergangenen Jahre wird aber dennoch 2017 mit etwas kleineren Brötchen gebacken. Zumindest laut dem aktuellen Entwurf des Haushaltplanes für das kommende Jahr.

Investitionen in Höhe von 1,98 Millionen Euro sollen 2017 getätigt werden. „Das ist für unsere Verhältnisse nicht viel“, sagt Bürgermeister Peter Leys (BfO). „Dafür hatten wir in den vergangenen Jahren große Investitionssummen.“

Der wohl größte Batzen ist für die Feuerwehr im Ort vorgesehen. 440 000 Euro soll für die Anschaffung neuer Fahrzeuge ausgegeben werden. Für die Neugestaltung der Außenanlagen am Bötzower Gemeindezentrum stehen 108 000 Euro im Plan. Der Ausbau des Ziegenkruger Weges in Marwitz könnte 290 000 Euro kosten. Davon werden 205 000 Euro aus Fördermitteln finanziert.

Eine Menge Geld fließt auch wieder in die Schulen und Kitas in Oberkrämer. Für Werterhaltungsmaßnahmen sind in allen Kitas 6000 bis 7000 Euro eingeplant. Die Kita in Schwante erhält zusätzlich für 20 000 Euro eine neue Feueralarmanlage inklusive Rauchmelder. Für die Schule in Vehlefanz sind 30 000 Euro für Werterhaltungen vorgesehen, für die in Bötzow 25 000 Euro.

In allen Ortsteilen von Oberkrämer sind Investitionen geplant. Die Ortsbeiräte konnten Vorschläge machen. „Nicht alle Wünsche konnten wir erfüllen“, sagt Peter Leys. Es gebe auch kein Gießkannenprinzip. Da, wo das Geld erforderlich sei, werde investiert, so der Bürgermeister weiter.

Wie bereits berichtet, steht dem Haushalt 2017 aber eine Erweiterung bevor, da Oberkrämer wohl in weitere Gebäude oder Ausbauten für Kitas und Horte investieren muss. Allerdings hat die Gemeinde dafür auch noch genügend Geld in der Hinterhand. Ende 2016 könnten es 9,4 Millionen Euro sein, Ende 2017 immer noch 8,2 Millionen. „Das ist unsere Sicherheit, dass solche Vorhaben außerplanmäßig bewerkstelligt werden können“, sagt Peter Leys.

Oberkrämer profitiert auch von hohen Einnahmesummen. Der Lohnsteueranteil liegt bei mehr als fünf Millionen Euro, 2,2 Millionen Euro werden aus Gewerbesteuern eingenommen.

Im Dezember entscheiden die Gemeindevertreter, ob der Haushaltsplan so durchgeht.

Von Robert Tiesler

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