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Oberhavel Feiler bei der Feuerwehr
Lokales Oberhavel Feiler bei der Feuerwehr
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21:00 14.03.2017
Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler will sich dafür stark machen, dass es mit der Freiwilligen Feuerwehr nicht bergab geht. Quelle: Marco Winkler
Hennigsdorf

26 000 Einwohner, 17 000 Haustiere – und eine Freiwillige Feuerwehr mit annähernd 100 Mitgliedern. 30 Einsätze mussten die Hennigsdorfer Kameraden in diesem Jahr schon absolvieren. „Wären wir nicht so viele Hauptamtliche, wäre es schwierig“, sagte Stadtbrandmeister Frank Dobratz am Dienstag.

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) hatte sich angekündigt. Wahlkampftour. Er will sich vor Ort umgucken, selbst wenn er im Bundestag eher wenig Spielraum für Veränderungen hat, was die Belange der Wehr angeht. Das mache die Kommune. „Seit fast drei Jahren sind wir bemüht, das Ehrenamt und vor allem die Feuerwehr in den Fokus zu rücken“, so Birgit Tornow-Wendland, Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP.

Uwe Feiler zu Gast bei der Hennigsdorfer Wehr. Quelle: Marco Winkler

So sind seit 2016 sechs hauptamtliche Mitarbeiter angestellt, um die Vielzahl der Einsätze abzufangen. „Das ist vorbildlich“, so Uwe Feiler. In Hennigsdorf rede auch keiner von „der“ Feuerwehr, sondern immer von „unserer“ Feuerwehr, so Hans-Jürgen Kafka (CDU). Frank Dobratz: „Es war ein langer Weg bis dahin.“ Er meint: Bis die Signifikanz der Feuerwehr in den Köpfen der Menschen angekommen ist. Hierbei hilfreich war eine großflächig angelegte Werbekampagne.

Nicht zuletzt durch die Werbung an Fahrzeugen und in Bushaltestellen sei es möglich gewesen, in diesem Jahr eine zweite Gruppe von Maschinisten auszubilden. Die Stadt investiert weiter: Zehn Kameraden wurde es ermöglicht, ihren Bootsführerschein zu machen. Problematisch bleibt: Viele Fahrzeuge haben fast 20 Jahre auf dem Buckel, müssen aussortierte werden.

Die auffällige Werbekampagne zeigt Wirkung – in Form von neuen Mitgliedern. Quelle: Marco Winkler

Doch wer übernimmt die Finanzierung? Es könne nicht immer mit städtischen Eigenmitteln geschehen, die den Haushalt belasten, so Birgit Tornow-Wendland. „Die Kommune erfüllt ihre Pflicht, aber auch der Bund sollte das.“ Uwe Feiler nimmt das als Anregung mit in den Bundestag.

Vor allem die Zukunft eines 18 Jahre alten ABC-Erkundungsfahrzeugs. Hier greift der Bund, von dem es bezahlt wird. „Es gibt bei der Feuerwehr durchaus Schnittstellen, wo man auch als Bundestagsabgeordneter helfen kann“, so Feiler, der um die Wichtigkeit der Wehren weiß: „Die Feuerwehren sind Kulturträger für ihre Stadt, machen das Leben dort und in der Kommune lebenswerter.“

Von Marco Winkler

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