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Festkomitee plant 775-Jahr-Feier

Sommerfeld Festkomitee plant 775-Jahr-Feier

Am 30. Juni und 1. Juli wird in Sommerfeld gefeiert. Das 775. Jubiläum der Ersterwähnung wird begangen. Schon im Sommer 2016 hatte sich ein neunköpfiges Festkomitee gebildet, um alles zu planen. Viele Fragen sind noch zu klären, ein bisschen Geld fehlt auch noch.

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Treffen im Gemeinderaum: Das neunköpfige Team im Festkomitee der 775-Jahr-feier in Sommerfeld.

Quelle: Robert Tiesler

Sommerfeld. Der 30. Juni und der 1. Juli 2017 bilden in Sommerfeld das Partywochenende dieses Jahres. Dann feiert das Dorf nämlich das 775. Jubiläum der Ersterwähnung. Für die zweitägige Feier hat sich bereits im Sommer 2016 ein Festkomitee gebildet. In der vergangenen Woche tagte es mal wieder im Gemeinderaum, und viele Fragen waren zu klären.

Soll es einen Festumzug geben oder nicht? Keine leichte Frage. Klar ist, dass am 1. Juli am Vormittag der Fanfarenzug von der Kita zur Kirche marschieren wird und dahinter sich Sommerfelder Vereine oder Institutionen einreihen können – gern auch in historischen Verkleidungen. Das neunköpfige Team machte sich schon mal Gedanken, wer da alles mitlaufen könnte. Die Kitakinder sind dabei, sicherlich auch Vertreter vieler Vereine. Von einem „Festumzug“ soll dennoch nicht gesprochen werden, um keine falschen Erwartungen zu schüren.

Außerdem mussten Fragen geklärt wie: Wo kommt die Bühne her? Wie viele Bierwagen werden gebraucht? Steht die Getränkeversorgung?

Die Sommerfelder Bürger sind schon gut dabei. „Gerade zum Thema Zeitreise hatten wir schon viele Anfragen“, sagt Kerstin Könnecke, Mitglied im Festkomitee. „Die Vorbereitungen laufen schon.“ So soll es eine Ausstellung geben, in der zeitgeschichtliche Dokumente zu sehen sein werden. Der Autor Harald Schmidt wird aus seinem Erinnerungsbuch lesen, außerdem wird bis dahin die neue Ortschronik fertig sein und verkauft werden können.

„Klar, ein paar offene Baustellen gibt es noch, aber es hat ja jeder im Komitee so seine Aufgaben“, erzählt Kerstin Könnecke. Ortsvorsteher Jürgen Kurth ist jedenfalls froh, „eine Gruppe bewährter Mitstreiter“ dabei zu haben, „die mit Herzblut dabei sind.“ Das war der Runde im Gemeinderaum deutlich anzusehen. Immer wieder wurde über diverse Themen diskutiert, aber immer sachlich.

„Uns war wichtig, dass es nicht nur eine Fressmeile gibt, es sollen sich auch Sommerfelder Unternehmen präsentieren. Kulturtreibende unterstützen uns auch, und die Klinik wird sicherlich auch was auf die Beine stellen“, so Ortsvorsteher Kurth.

Ein paar kleine Wünsche gibt es aber dennoch: Zum Beispiel sollen die Sommerfelder ihre Häuser und Gärten ein wenig schmücken. Wer alte Gerätschaften hat, kann sie gern zum Jubiläumsfest präsentieren. Auch über Spenden freuen sich die Organisatoren – viele Unternehmen im Dorf haben sich bereits beteiligt. Unter dem Stichwort „775 Jahre Sommerfeld“ ist bei der Kremmener Stadtverwaltung ein Spendenkonto eingerichtet.

Mehr Infos zum Spendenkonto gibt es im Rathaus in Kremmen, 033055/99 80.

Von Robert Tiesler

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