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Oberhavel Fête de la Musique in Zehdenick
Lokales Oberhavel Fête de la Musique in Zehdenick
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19:08 03.06.2014
Organisiert das Fest der Musik und spielt selbst mit seiner Band: Pfarrer Andreas Domke. Quelle: Andreas Röhl
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Zehdenick

Das Zehdenicker Publikum kann erstmals vor der eigenen Haustür so eine Fête de la Musique, wie es im Original heißt, erleben und an fünf verschiedenen Orten der Musik lauschen. Im nächsten Jahr soll es die Open-Air-Konzerte wieder geben. Und wenn die Havelstädter das Ganze annehmen, wird die Fête eine feste Institution werden, verspricht der Pfarrer.

Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni wird das Fest der Musik auf der ganzen Welt veranstaltet. Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang begann, hat sich längst zu einem populären Ereignis entwickelt. Inzwischen verbindet die Fête de la Musique die Menschen in 540 Städten weltweit, davon 300 in Europa (47 in Deutschland). Die Zuhörer kommen dabei in den Genuss von live gespielter Musik, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen. In Zehdenick sind als Standorte das „Haus Vaterland“, das Geschäft „Süße Präsente“, die Dammhastbrücke, der Stadtgarten an der Schleuse und das Restaurant „Toni“ am Stadthafen ausgewählt worden. Acht Musiker wollen dabei sein. Andreas Domke hofft darauf, vielleicht den einen oder anderen noch zusätzlich gewinnen zu können. Die Formation „Märkisch Blech“ spielt feinste Bläsermusik, „Os Velhos Sambeiros“ aus Kurtschlag präsentieren Samba und Jens Seidenpfad hat sein Programm „Musik aus aller Welt“ genannt. Außerdem dabei sind Kirchenmusiker Matthias Grosch am Klavier, Clemens Bormeister-Fülle mit Chansons, die Band Crossing Echoes mit Pfarrer Andreas Domke höchst persönlich an der Gitarre sowie am Mikrofon und die Happy Harmonicas, dem Akkordeonensemble der Musikschule Fröhlich.

Alle Musiker spielen ohne Honorar. Das ist eine der Bedingungen beim Fest der Musik. In vielen großen Städten wird die Party unter freiem Himmel schon seit vielen Jahren veranstaltet. Zehdenick gehört in diesem Jahr erstmals dazu. „Wer auch spontan Musik machen möchte und aus der Region ist, kann sich bei mir noch anmelden“, sagt Andreas Domke. Der Pfarrer hatte bei der Organisation überhaupt keine Schwierigkeiten, die einzelnen Gastronomen für seine Idee zu gewinnen. Die übernehmen die Patenschaft und sorgen dafür, dass die Musiker nicht verdursten.

Für die Gäste ist die Veranstaltung eine ideale Möglichkeit, auf einer recht kurz bemessenen Strecke von der Dammhastbrücke bis zum Stadthafen bei einzelnen Musikern zu verweilen. Niemand muss eine Tageswanderung fürchten, nur um einmal alle Musiker sehen zu können. Die Gastronomen bieten ihrerseits ihren Service an, so dass jeder während der Zeit auf seine Kosten kommt.

Mit dem Fest der Musik setzt der Pfarrer eine Idee um, die er schon eine Weile mit sich herumträgt. Seit zwei Jahren ist er nun in der Havelstadt, hat sich in dieser Zeit aber als Musiker etwas zurückgenommen. Das schöne an der Fête de la Musique, sagt er, sei ihr Charakter als Fest der Straßenmusik.

Von Andreas Röhl

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