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Oberhavel Feuer bricht in Küche aus – Frau schwer verletzt
Lokales Oberhavel Feuer bricht in Küche aus – Frau schwer verletzt
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16:28 19.06.2016
Löscharbeiten am Vormittag in Hohen Neuendorf. Quelle: Helge Treichel
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Hohen Neuendorf

Eine Frau wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, nachdem es am Sonntagvormittag in der Hohen Neuendorfer Käthe-Kollwitz-Straße zu einem Wohnungsbrand gekommen war. Gegen 8.40 Uhr hatte die Bewohnerin das Feuer bemerkt, das aus noch nicht bekannten Gründen in der Küche des Einfamilienhauses ausgebrochen war. Zur Ursache ermittle die Kriminalpolizei, sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Informationen erlitt die 42-jährige Eigentümerin eine Rauchgasvergiftung. Sie konnte sich jedoch selbstständig aus dem Gebäude retten und wurde zunächst vom Notarzt im Rettungswagen behandelt. Als ihr Zustand stabil war, wurde sie zum Sportplatz in der Waldstraße gebracht, wo der Rettungshubschrauber gelandet war und wenig später wieder abhob.

Die verletzte Frau wird zum bereits wartenden Rettungshubschrauber gefahren. Quelle: Helge Treichel

Ihr Ehemann blieb unverletzt, da er arbeiten war. Da das Haus zunächst unbewohnbar ist, wurde dem Mann in Absprache mit der Stadtverwaltung ein Notquartier organisiert, sagte Einsatzleiter René Smolarski. Der Mann wurde im Hotel Märchenhaus untergebracht. Auch für die drei Hunde des Paares ist eine vorübergehende Unterbringung in der Nachbarschaft organisiert worden.

Die Löschwasserversorgung für die Käthe-Kollwitz-Straße. Quelle: Helge Treichel

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr habe der Brand innerhalb von fünf Minuten so weit unter Kontrolle gebracht werden können, dass es sich nicht weiter ausbreiten konnte, sagte Mario Briese, stellvertretender Stadtwehrführer. Als die Flammen gelöscht waren, hätten zunächst Polizeibeamte die zerstörte Küche im Erdgeschoss untersucht und dokumentiert. Im Anschluss habe man die Küche komplett ausgeräumt. Das gesamte Einfamilienhaus sei daraufhin nach etwaigen Glutnestern untersucht worden. Um den Rauch und die Hitze aus dem Haus zu bekommen, seien Druckbelüfter eingesetzt worden.

Nach gut drei Stunden habe der Löscheinsatz gegen 11.45 Uhr beendet werden können. Am Ende bilanzierte die Polizei einen Sachschaden von geschätzten 100.000 Euro.

Im Laufe des Einsatzes kamen fünf jeweils zweiköpfige Angriffstrupps mit Atemvollschutz zum Einsatz. Insgesamt waren 60 Feuerwehrkräfte vor Ort. Neben den drei Löschzügen aus Hohen Neuendorf, Bergfelde und Borgsdorf waren das die Freiwilligen Feuerwehren aus Birkenwerder und Glienicke. Sie waren mit insgesamt 13 Feuerwehrfahrzeugen angerückt.

Die Retter beim Start. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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