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Oberhavel Feuerwehr-Schornstein ist gestutzt
Lokales Oberhavel Feuerwehr-Schornstein ist gestutzt
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02:15 13.11.2017
Nachdem in den 70ern der Blitz in den Schornstein an der Feuerwehr einschlug, hatte das Bauwerk ein Loch. Quelle: Enrico Kugler
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Kremmen

Der Schornstein an der Kremmener Feuerwehr ist weithin sichtbar. Deshalb ist vielen Stadtbewohnern auch schon aufgefallen, dass das Bauwerk eingerüstet ist. Der Schornstein war so marode, dass etwas unternommen werden musste, wie Kremmens Stadtbrandmeister Gerd Lerche am Freitag erklärte.

Eingerüsteter Schornstein. Quelle: Enrico Kugler

Schon die Vorbereitungen für die Bauarbeiten seien nicht ganz einfach gewesen. Die Frage war, wie die Bauarbeiter eigentlich dort hoch- kommen. „Wir haben alle Möglichkeiten abgewogen“, sagte Gerd Lerche. So war beispielsweise von einer Hubbühne an einem Kran die Rede, so wie es jüngst bei der Reparatur des Kreuzes auf dem Dach der Nikolaikirche praktiziert worden ist. „Aber das hat nicht funktioniert, war nicht durchführbar“, so der für die Feuerwehr verantwortliche Stadtbrandmeister weiter. So kam also eine professionelle Gerüstbaufirma zum Einsatz.

Bevor die Feuerwehr 1968 in das Haus an der Straße der Einheit einzog, befand sich dort ein kleines Kraftwerk. Mit der Abschaltung ging auch der dort stehende Schornstein außer Betrieb. In den 70ern schlug dort aber der Blitz ein und hinterließ ein Loch, das bis 2017 nicht repariert worden ist. Schon seit einiger Zeit begann der Schornstein zu bröckeln. „Die Gefahr, dass unten langgehende Leute verletzt werden, wurde zu groß“, sagte Gerd Lerche. Einige Steine hatten sich gelockert, die Festigkeit war nicht mehr richtig gegeben. Abreißen wollte man den Schornstein auch nicht – auch weil sich oben drauf ein Storchennest befindet. Das ist auf den Boden geholt worden.

Der Schornstein selbst ist nun 7,50 Meter kürzer. Das Storchennest kommt am Ende der Bauarbeiten wieder oben drauf. „Das ist auch mit dem BUND und dem Storchenbeauftragten Roland Heigel abgesprochen.“ Die Kosten für die Arbeiten liegen bei etwa 40 000 Euro, davon kommen zu 75 Prozent Fördergelder von der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg. Die Bauarbeiten sind bald abgeschlossen.

Von Robert Tiesler

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