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Oberhavel Feuerwehr: Standort erhalten oder umziehen?
Lokales Oberhavel Feuerwehr: Standort erhalten oder umziehen?
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07:10 25.05.2017
Der Altbau der Feuerwehr an der Straße der Einheit. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Sanieren und Neubau auf dem bisherigen Gelände. Oder Neubau an neuer Stelle. Das sind die beiden Optionen für die Kremmener Feuerwache, die am Dienstagabend im Bauausschuss der Stadt diskutiert worden sind.

Die Feuerwache befindet sich in der Straße der Einheit, direkt hinter dem Sportplatz. Das Gebäude ist alt, sanierungsbedürftig und letztlich zu klein. Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) stellte nun erstmals Pläne vor, was auf dem Areal passieren könnte.

Das alte Hauptgebäude würde stehen bleiben, aber von den Garagen links daneben würden die beiden Teile ganz links wegfallen, stattdessen würde dort die Einfahrt für das neue Gebäude dahinter gebaut werden. In diesem befände sich dann die neue Fahrzeughalle, ein Gebäude mit vier großen Toren, außerdem Lagerräume und sanitäre Einrichtungen.

Momentan befinden sich an dieser Stelle eine Scheune und Garagen, wie der Bürgermeister sagte. Es bestehe dafür kein Denkmalschutz. Vorteil: Der Neubau könnte unabhängig vom laufenden Betrieb entstehen. Wäre er fertig, könnte die Feuerwehr nach hinten ziehen, dann ginge es vorn los. Im jetzigen Altbau und der Halle links daneben wären dann eine Werkstatt, Schulungsräume, Lager und Büros.

Im Bauausschuss sind erste Pläne gezeigt worden. Hier der Altbau an der Straße der Einheit, dahinter der mögliche Neubau. Quelle: Robert Tiesler

Der Bürgermeister hat sich vorab schon mal Meinungen von den Feuerwehrleuten eingeholt. Das Urteil sei gespalten: Ungefähr die Hälfte der Befragten seien dafür, am jetzigen Standort zu bleiben, die andere Hälfte sei dafür, irgendwo anders neu zu bauen. Denn in der Straße der Einheit sei es schwierig, weg zu kommen – insbesondere an einigen Stellen in der Altstadt sei es eng.

Sebastian Busse sagte, er sei bereits in Gesprächen, was einen neuen Standort angehe. Helmut Glanzer (CDU) findet, dass es eine zentrumsnahe Stelle sein müsse, von der aus die Wehr schnell wegkomme – zum Beispiel in der Nähe des Edeka-Marktes, also am Schlossdamm. „Ich würde einen Neubau vorziehen“, so Glanzer weiter. Ähnlich sehen das auch Arthur Förster (UWG/LGU) und Eckhard Koop (parteilos).

Ein Neubau auf dem Hinterhof der jetzigen Wehr an der Straße der Einheit könnte etwa eine Million Euro kosten, der Umbau des jetzigen Gebäudes zusätzliche 400 000 Euro. Was ein Komplettneubau am Schlossdamm kosten würde, ist unklar. Sebastian Busse geht davon aus, dass es nicht mehr als zwei Millionen Euro wären. Im Fall eines Umzuges, gebe es für das alte Gebäude auch schon eine Idee für die Nachnutzung: der Wirtschaftshof könnte dort hinziehen.

Von Robert Tiesler

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