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Oberhavel Feuerwehr bekommt neue Fahrzeuge
Lokales Oberhavel Feuerwehr bekommt neue Fahrzeuge
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00:17 22.02.2017
Wilfried Schmidtsdorf wurde für 60 Jahre treue Dienste von Steffen Schönfeld, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, ausgezeichnet. Quelle: Marco Winkler
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Kremmen

Mit einer Menge Zahlen, Auszeichnungen und Wünschen wartete die erste gemeinsame Hauptversammlung aller Kremmener Wehren am Freitag auf. Stadtbrandmeister Gerd Lerche gab als Einsteig einen umfassenden Überblick: Zu insgesamt 31 Bränden rückten die Kameraden im vergangenen Jahr aus.

Besonders in Erinnerung blieb der vom 1. Mai, als ein technischer Defekt einen Großbrand in der Kremmener Milchviehanlage auslöste. 62 Einsatzkräfte waren vor Ort, Unterstützung kam aus Oranienburg und Oberkrämer. Es gab ferner 37 Verkehrsunfälle, drei Tierrettungen, 16 Sturmeinsätze und acht Türöffnungen. „Zweimal kamen wir zu spät“, so Lerche.

Probleme bei der Ausbildung

129 aktive Kameraden sind in der Wehr, 35 in der Alters- und Ehrenabteilung. Elf neue Feuerwehrmänner konnten 2016 gewonnen werden. Problematisch bleibt allerdings die Ausbildungssituation. Gerade auf Landesebene seien zu wenige vorhanden, so Lerche. „Für dieses Jahr haben wir vier Zugführerlehrgänge angemeldet, aber nur einen bekommen.“

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Thielcke versuchte, die Situation zu erklären: „Leider bricht uns das Lehrpersonal weg und Lehrgänge müssen ausfallen.“ Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Steffen Schönfeld, führte weiter aus, dass es ebenfalls an Kreisausbildern mangeln würde. „Das Problem ist: die Landesfeuerwehrschule bietet keine Ausbildung zum Kreisausbilder an“, sagte er. „Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.“ Ein problematischer Kreislauf, der auf lange Sicht so nicht hinzunehmen sei.

Horst Riehl wurde für 60 Jahre in der Feuerwehr ausgezeichnet. Quelle: Marco Winkler

Gutes zu vermelden gibt es hingegen aus der Jugendwehr. Die hat inzwischen 54 Mitglieder (40 Jungen, 14 Mädchen). „Wir hatten 2016 ganze 586 Ausbildungsstunden plus vier Tage im Ausbildungslager“, berichtete Stadtjugendwart John Wehden. „Zudem hat sich die erste Kinderfeuerwehrgruppe der Stadt gegründet mit 24 Kindern.“ Für Nachwuchs scheint also gesorgt zu sein. Dieser soll noch in diesem Jahr mit neuen Uniformen ausgestattet werden.

Weitere Wünsche der Feuerwehr: ein neues Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) für Kremmen muss her. „Nach drei Jahren Anlaufzeit wird es endlich Zeit“, so Lerche. Zudem könnte noch im ersten Halbjahr ein neuer Mannschaftstransportwagen kommen. Der Kremmener Stadtverordnete Reiner Tietz (Linke) bestätigte die Hoffnungen: „Alles, was dringend ist, ist im diesjährigen Haushalt berücksichtigt worden.“

Neue Wehr für Kremmen soll kommen

Und: Nachdem im vorigen Jahr an der Beetzer Wehr für 32 000 Euro gebaut wurde, sollte laut Kameraden in diesem Jahr unbedingt Kremmen an der Reihe sein. „Wir müssen da vorwärts kommen, die Wache platzt aus allen Nähten“, sagte Lerche. Hoffnung setzt er in seinen baldigen Chef Sebastian Busse (CDU), der die Geschicke Kremmens als Stadtoberhaupt lenken wird.

Der designierte Bürgermeister, der am Freitag zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde, bezeichnete die Kremmener Wache als eine Zumutung. Man könne dort nicht „nach aktuellen Standards arbeiten.“ Ein „angemessenes Depot“ sollte in den kommenden Jahren angestrebt werden. Busse machte zudem auf eine besonders wichtige Stütze der Kremmener Wehr aufmerksam: Heiko Höft. Der hiesige Tischlermeister, selbst Feuerwehrmann, spendete im vorigen Jahr erneut ein Fahrzeug.

Von Marco Winkler

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