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Feuerwehr und THW trainieren gemeinsam

Granseer in Hohen Neuendorf Feuerwehr und THW trainieren gemeinsam

Es gibt eine Menge, das die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) verbindet. Das erfuhren die drei Jugendgruppen Hohen Neuendorf, Bergfelde, und Borgsdorf und die THW-Jugend des Ortsverbandes Gransee bei gemeinsamen Übungen. Rund 50 Jugendliche und Helfer trafen sich am vergangenen Sonnabend.

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Übung am hydraulischen Spreizer.

Quelle: privat

Hohen Neuendorf/Gransee. Die einen haben rote Autos, die anderen blaue. Aber es gibt eine Menge, das die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk verbindet. Das erfuhren die Nachwuchskräfte bei gemeinsamen Übungen. Rund 50 Jugendliche und Helfer trafen sich am vergangenen Sonnabend zum TH-Tag. „TH“ steht für technische Hilfe. Mit dabei: Die drei Jugendgruppen Hohen Neuendorf, Bergfelde, und Borgsdorf und die THW-Jugend des Ortsverbandes Gransee. Bei zahlreichen praktischen Übungen wurden Erfahrungen ausgetauscht. Die Gruppen trafen sich aber auch, um einander die Möglichkeiten der technischen Hilfeleistung und die Unterschiede in der Ausrüstung darzustellen.

 Die Nachwuchsretter probten den Gebrauch von Feuerlöschern

Die Nachwuchsretter probten den Gebrauch von Feuerlöschern.

Quelle: privat

Zunächst war Gelegenheit, sich in einer Spielrunde gegenseitig kennenzulernen und bei einer kurzen Präsentation erste Informationen zu Feuerwehr und THW zu bekommen. Im Anschluss wurden in gemischten Gruppen mehrere Ausbildungsstationen absolviert. Die Helfer hatten praktische Übungen mit dem hydraulischem Spreizer und dem Luftheber vorbereitet. Außerdem wurde eine Rettung aus einer Werkstattgrube mittels Bockleiter und Schleifkorbtrage trainiert. Und der Gerätekraftwagen des Technischen Hilfswerkes und der Rüstwagen des Löschzuges Hohen Neuendorf wurden vorgestellt.

 Wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird

Wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird: Demonstration einer Fettexplosion.

Quelle: privat

„Natürlich darf an so einem Tag bei der Jugendfeuerwehr die Brandbekämpfung nicht fehlen“, sagt Stadtjugendwart Oliver Warneke. An der Feuerwache Borgsdorf konnten die jungen Brandschützer an einem brennenden Palettenhaus ihre Erfahrungen zum Aufbau eines Löschangriffs an die THW-Jugend weitergeben. Außerdem wurde an der gasbefeuerten Übungsanlage der Gebrauch von Feuerlöschern vermittelt. Die Vorführung einer Fettexplosion machte eindrucksvoll deutlich, warum ein Fettbrand in der Küche nie mit Wasser gelöscht werden darf. In einer speziellen Vorrichtung wurde zudem die Gefährlichkeit von explodierenden Spraydosen verdeutlicht.

 Bürgermeister Steffen Apelt gehörte zu den Kommunalpolitikern, die sich vor Ort informierten

Bürgermeister Steffen Apelt gehörte zu den Kommunalpolitikern, die sich vor Ort informierten.

Quelle: privat

Bei Gesprächen mit Kommunalpolitikern unter anderem während der ausgiebigen Mittagspause am Grill konnte neben einem kleinen Einblick in die vielseitigen Aktivitäten auch der Hinweis gegeben werden, dass sich die drei Jugendgruppen immer über Nachwuchs freuen. Mädchen und Jungen ab zehn Jahren seien stets herzlich willkommen, sagt Warneke.

Weitere Informationen unter www.feuerwehrhohenneuendorf.de.

Von Helge Treichel

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