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Oberhavel Feuerwehr wirbt mit Fotoausstellung
Lokales Oberhavel Feuerwehr wirbt mit Fotoausstellung
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14:00 23.03.2018
Ausstellung Freiwillig Feuerwehr Hohen Neuendorf Quelle: Stadtverwaltung
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Hohen Neuendorf

„Wir möchten Interessierten zeigen, was wir alles so machen und wie wir arbeiten, in der Hoffnung, dass wir den einen oder die andere für einen Dienst in unserer Freiwilligen Feuerwehr begeistern können“, erläutert Stadtwehrführer Robert Röhl den Hintergrund der Ausstellung, die am Donnerstagabend eröffnet wurde.

Eröffnungsrede: Steffen Apelt und Raimund Weiland (v.l.). Quelle: Stadtverwaltung

„Die Idee ist mindestens zwei Jahre alt“, stellte Stadtverordnetenvorsteher Raimund Weiland in seiner Ansprache zur Vernissage fest. „Es sind tolle Bilder mit hoher Qualität, die bisher nur zu Veranstaltungen der Feuerwehr gezeigt wurden. Es wäre viel zu schade gewesen, sie nicht der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“ Über dieses Lob freuten sich natürlich insbesondere die beiden Fotografen, René Smolarski und Robert Buchholz.

Zwei Hobbys miteinander verbunden

„Ich betrachte die Bilder nicht als meine Fotos, sondern als Fotos der Feuerwehr Hohen Neuendorf“, reagierte der stellvertretende Stadtwehrführer Smolarski bescheiden. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich mit Fotografie. Während seiner Zeit in der Berliner Feuerwehr machte er regelmäßig Fotos für deren Pressestelle, zum Beispiel für Feuerwehrzeitschriften oder Jahresberichte. Seit 2008 ist der 1. Hauptbrandmeister im Löschzug Hohen Neuendorf aktiv. „Leider existiert immer noch die irrige Annahme, dass wir eine Berufsfeuerwehr sind, aber wir arbeiten alle ehrenamtlich“, stellt er klar.

René Smolarski (r.) und Robert Buchholz. Quelle: Stadtverwaltung

„Die Feuerwehr ist ein zeitintensives Hobby, ebenso wie das Fotografieren“, ergänzt Robert Buchholz. „Es ist schön, beides miteinander verbinden zu können.“ Schon als kleiner Junge begeisterte er sich für die Feuerwehr. Mit elf Jahren trat er der Jugendfeuerwehr Hohen Neuendorf bei, seit fünf Jahren ist er für den Löschzug Bergfelde aktiv. Seine Motivation: „Helfen zu können, etwas Sinnvolles zu tun, die Teamarbeit und die Abwechslung“, schwärmt der Hauptfeuerwehrmann, der derzeit in Magdeburg „Sicherheit und Gefahrenabwehr“ studiert.

Bürgermeister lobt Gemeinschaftssinn

Den Zusammenhalt, den Gemeinschaftssinn und das kreative Potenzial in der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf hob auch Bürgermeister Steffen Apelt in seiner Begrüßungsansprache positiv hervor. Zum Mitgliederwachstum tragen darüber hinaus eine professionelle Werbekampagne, neue Angebote wie die neu gegründete Kinderfeuerwehr und hoffentlich nun auch die neue Fotoausstellung im Rathaus bei. Zu den ersten Betrachtern gehörten die mehr als 30 Besucherinnen und Besucher der Vernissage, vorwiegend in Uniform, einige Stadtverordnete und Gäste.

Ausstellung bis zum 31. Mai zu sehen

Viel Mühe gaben sich die Kameraden mit Ausstellungsdetails. So erhielt jedes Bild einen kurzen prägnanten Namen wie „Abendstimmung bei der Ausbildung“, „Brandbekämpfung im Inneneinsatz“, „Sonnenuntergang zum Knutfest“, „Ausbildung zum Umgang mit Motorkettensäge“ oder „Überprüfung Geländeschutztauglichkeit des Quads“ – Beschreibungen, die beim Betrachter Lust zum Mitmachen wecken sollen. Im Rathausfoyer sind zusätzlich eine Feuerwehrpuppe in Uniform, ein Löschschlauch, eine explodierte Sauerstoffflasche und Rollplakate aus der Werbekampagne zu sehen.

Die Ausstellung zeigt insgesamt 39 Bilder über zwei Etagen, einige gerahmt in Glas, andere auf Leinwand. Ausgewählt wurden sie in drei Runden aus mehreren tausend Bildern. Zunächst trafen die Fotografen selbst eine Vorauswahl von 250 Bildern. Durch den Fachbereich Marketing der Stadtverwaltung erfolgte eine weitere Reduzierung auf 80 Bilder. In der letzten Runde wählten schließlich Steffen Apelt, Raimund Weiland, Robert Röhl und Marketing-Fachbereichsleiterin Ariane Fäscher jene 39 Bilder aus, die nun in der Ausstellung bis zum 31. Mai zu sehen sind. Anschließend werden die Bilder auf die Feuerwachen Hohen Neuendorf, Borgsdorf und Bergfelde verteilt.

Von MAZ-online

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