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Feuerwehreinsatz nach Fettexplosion

Oranienburg Feuerwehreinsatz nach Fettexplosion

Zu einem groß angelegten Einsatz von Polizei und Rettungskräften kam es am Donnerstagabend gegen 19.40 Uhr in der Oranienburger André-Pican-Straße. Die gemeldete Explosion erwies sich als Unfall beim Kochen. Ein Topf mit heißem und brennendem Öl war mit Wasser gelöscht worden. Davor warnen die Brandschützer dringend.

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Die Feuerwehrleute räumen den Hochdrucklüfter nach getaner Arbeit zurück ins Einsatzfahrzeug.

Quelle: Helge Treichel

Oranienburg. Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei rückten am Donnerstagabend gegen 19.40 Uhr in die Oranienburger André-Pican-Straße aus. Die Rettungskräfte hatten eine Explosion mit geborstenen Fensterscheiben sowie einen Gebäudebrand gemeldet bekommen. Nachdem sich der Rauch gelichtet hatte, wobei die Feuerwehr mit einem Gebläse (Hochdrucklüfter) nachhalf, konnte Entwarnung gegeben werden.

In einer Wohnung, die von einem syrischen Flüchtling und seinem Sohn in einem Mehrfamilienhaus bewohnt wird, war es zu einer Fettexplosion gekommen – verletzt wurde zum Glück niemand. Beim Backen des Abendbrots in einem Topf mit Öl hatte die Flüssigkeit Feuer gefangen. Aus einem Reflex heraus versuchte der Vater die Flammen mit Wasser zu löschen.

Die syrischen Bewohner können wieder in ihre Wohnung

Die syrischen Bewohner können wieder in ihre Wohnung.

Quelle: Helge Treichel

Dieses Vorgehen ist grundfalsch, wie Brandschützer immer wieder warnen. Die explosive Wirkung wird von der Feuerwehr häufig bei spektakulären Vorführungen demonstriert. Das zugeführte Wasser verdampft explosionsartig in dem mehrere hundert Grad heißen Fett und zerstäubt es. Das Gemisch aus Öltröpfchen und Luft jedoch entzündet sich dann in einem Feuerball. Genau das war offenbar gegen 19.40 Uhr in der André-Pican-Straße geschehen.

Nach einer Untersuchung im Rettungswagen konnten Vater und Sohn wieder in ihre Wohnung. Nach einem großen Schreck gab es ein glückliches Ende für alle Beteiligten. Sogar die Fensterscheiben waren ganz geblieben. Die hauptamtlichen und die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr, die Polizisten und die Rettungskräfte konnten wieder abrücken.

Von Helge Treichel

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