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Fieberhafte Suche nach Waldbrand

Hubschrauber spürt Brandort auf Fieberhafte Suche nach Waldbrand

Um kurz vor 21 Uhr klingelt bei der Polizei am Montag in Kremmen (Oberhavel) das Telefon. Am anderen Ende der Leitung eine Frau, die einen Waldbrand zwischen Teerofen und Germendorf meldete. An besagter Stelle lag Brandgeruch in der Luft, aber kein Feuer zu sehen. Die Polizei musste bald wieder abrücken, die Feuerwehr suchte weiter – zum Glück.

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Feuerwehrleute und Polizeibeamte auf der Suche nach dem Brandort.

Quelle: Julian Stähle

Hohenbruch. Hinter Polizeibeamten und Feuerwehrleuten aus Kremmen liegt eine anstrengende Nacht. Über mehrere Stunden waren sie auf der Suche nach einem Brandherd in einem Waldstück entlang der L 191.

Brandgeruch und Qualm

Eine Autofahrerin, die mit ihrem Wagen auf der Landstraße zwischen Teerofen und Germendorf unterwegs war, hatte am Abend Brandgeruch sowie Qualm wahrgenommen und gegen 20.50 Uhr die Polizei verständigt.

Die Beamten eines Streifenwagens konnten die Wahrnehmungen der Frau bestätigen und alarmierten die Feuerwehr Kremmen. Trotz intensiver Suche konnten Polizei und Feuerwehr jedoch keinen Brandort ausfindig machen. Die Polizei musste später aufgrund der hohen Einsatzlage ihre Wagen abziehen.

Feuerwehrleute aus Kremmen im Waldgebiet an der L 191

Feuerwehrleute aus Kremmen im Waldgebiet an der L 191

Quelle: Julian Stähle

Die Feuerwehrleute suchten hartnäckig weiter. Zu ihrer Unterstützung wurde gegen 23 Uhr ein Polizeihubschrauber mit einer hochmodernen Wärmebildkamera eingesetzt. Tatsächlich entdeckte der Hubschrauber gegen 23.15 Uhr eine Wärmequelle im Wald, die sich nach Aussage der Polizei als etwa 100 Quadratmeter großer Waldbodenbrand herausstellte.

In der Nähe soll sich ein Hochsitz befinden. Nachdem sich die Feuerwehrleute dorthin durchgekämpft hatten, konnten die Flammen schnell gelöscht und das Gelände nach weiteren Glutnestern abgesucht werden. Zur Brandursache ermittelt gegenwärtig die Polizei.

Von Bert Wittke

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