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Oberhavel Filmreifer Auftakt im Schlosspark
Lokales Oberhavel Filmreifer Auftakt im Schlosspark
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00:27 04.06.2016
Blues-, Jazz- und Soul-Sängerin Angelika Weiz sowie das Deutsche Filmorchester Babelsberg begeisterten am Freitagabend das Publikum beim Auftakt der 800-Jahr-Feier Oranienburgs im Schlosspark. Quelle: Bert Wittke
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Oranienburg

Die 800-Jahr-Feier der Stadt Oranienburg wurde am Freitagabend mit einem filmreifen Auftritt eingeläutet. Dafür sorgte das Deutsche Filmorchester Babelsberg. Vor der historischen Kulisse der Orangerie im Schlosspark und bei angenehm warmen Abendtemperaturen spielten die Musiker unter dem Motto „Von Babelsberg bis Hollywood“ Melodien aus bekannten und beliebten Filmen: „Jurassic Park“, „Der Pate“, „Star Wars“, „Der weiße Hai“, „Pink Panther“ oder „E.T.“ sind nur einige Beispiele. Neben der Musik sorgten auch die humorvollen Ansagen der Stücke durch den amerikanische Dirigenten Scott Lawton dafür, dass es ein kurzweiliger Abend wurde.

Angelika Weiz singt die Titelmelodien aus dem James-Bond-Filmen „Goldfinger“ und „Golden Eye“. Quelle: Bert Wittke

Dazu trug fraglos auch Angelika Weiz bei. Die deutsche Blues-, Jazz- und Soul-Sängerin, die 1954 in Heiligenstadt geboren wurde, ließ ihre fantastische Stimme zum Beispiel bei den Titelmelodien der beiden James-Bond-Filme „Goldfinger“ und „Golden Eye“ sowie bei der Titelmelodie des Defa-Films „Solo Sunny“ erschallen und ernte dafür stürmischen Applaus. Bereits vor Konzertbeginn hatte sich Hans-Joachim Laesicke in seiner Festansprache als großer Angelika-Weiz-Fan geoutet. Dabei zog der Oranienburger Bürgermeister eine CD der Sängerin aus seiner Jackettasche und sprach die Hoffnung aus, dass Angelika Weiz sie ihm nach dem Konzert signieren möge. Ob sie es tatsächlich getan hat, ist nicht bekannt. Dafür hatte das Stadtoberhaupt das Vergnügen, seinem Idol nach der letzten Zugabe einen großen Blumenstrauß überreichen und sie dabei in den Arm nehmen zu dürfen.

Wer keinen Sitzplatz erworben hatte, machte es sich auf andere Weise auf der grünen Wiese vor der Bühne bequem. Quelle: Bert Wittke

Das Publikum genoss den musikalischen Festauftakt sichtlich. Wer keinen Sitzplatz vor der Bühne erworben hatte, machte es sich etwas abseits der Bühne auf dem grünen Rasen bequem – egal, ob im Liegestuhl oder auf einer mitgebrachten Picknickdecke. Für Essen und Getränke war gesorgt, jedoch musste für ein kühles Bier, eine Limo, Cola oder Wasser zeitweilig ein Weilchen angestanden werden. Ähnlich erging es vor allem den Frauen dann später am Toilettenwagen.

Viele Gäste waren sich auf dem Heimweg einig, dass es eigentlich jedes Jahr ein Konzert unter freiem Himmel im Oranienburger Schlosspark geben müsste. Darüber hatte Scott Lawton, wie er dem Publikum verriet, in der Konzertpause auch mit den Tourismusverantwortlichen der Stadt gesprochen. Auch die, so versicherte der Dirigent, würden eine solche Idee begrüßen. Die schlechte Nachricht: Es fehle an dem nötigen Geld dafür. „Wenn jemand bereit ist, als Sponsor einzuspringen – bitte am Ausgang melden“, wandte sich Scott Lawton an das Publikum. Ob sich wohl jemand gefunden hat? Spätestens beim 801. Geburtstag Oranienburgs in einem Jahr werden wir es wissen.

Von Bert Wittke

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