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Findlinge gestemmt

Fischtreppe in der Briese erweitert Findlinge gestemmt

Die 1998 erbaute Fischtreppe unterhalb der Briesebrücke in Birkenwerder ist mit Störsteinen im Flußbett erweitert worden. Bauhofmitarbeiter und Mitglieder des Vereins zum Schutz des Briesetals und der Havelwiesen verteilten rund 50 Tonnen Findlinge im Bachbett – unter hartem körperlichen Einsatz. Das soll die Lebensbedingungen für Fische verbessern.

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Körperlicher Einsatz war bei den Arbeiten gefragt.

Quelle: Privat

Birkenwerder. Die 1998 erbaute Fischtreppe unterhalb der Briesebrücke in Birkenwerder ist mit Störsteinen im Flußbett erweitert worden. Mitglieder des Vereins zum Schutz des Briesetals und der Havelwiesen verteilten rund 50 Tonnen Findlinge im Bachbett – unter hartem körperlichen Einsatz.

Wegen des menschlichen Einflusses am alten Mühlenstau machte die Briese unterhalb der vor wenigen Jahren errichteten erweiterten Fischtreppe leider noch immer einen eintönigen strukturlosen Eindruck, sagt Diplomingenieur Uwe Morgenroth, der als Vereinsmitglied auch die Planung und Ausführungsleitung übernommen hatte. Die wegen häufigem Niedrigwasser fehlende Tiefenvariabilität führte zu einem Durchwanderungsdefizit von Fischen in der Briese. Die Steine würden jetzt auf Grund ihrer Größe einen hydraulischen Widerstand und somit ausreichende Wasserstände bewirken. Das zwischen den Störsteinen auftretende pendelnde Strömungsmuster biete nun kleinen heranwachsenden Bachforellen, Hasel und weiteren Weißfischarten einen idealen neuen Lebensraum und gleichzeitig den erforderlichen Durchwanderungskorridor zu oberhalb gelegenen Laichgründen und Nahrungshabitaten, so Morgenroth.

Diese Maßnahme wurde mit tatkräftiger Hilfe der Bauhofmitarbeiter bewältigt. Dafür gelte der Verwaltung Dank, sagte Vereinsvorsitzender Torsten Werner. Der Briesetalverein habe sie Maßnahme seinerseits auch finanziell unterstützt. Die Steine mit 30 bis 70 Zentimetern Durchmesser waren nach planerischen Vorgaben und hydraulischer Erfordernis in Kraatz angekauft worden. Den Transport übernahm die Firma Wasser und Kulturbau aus Leegebruch.

Von Helge Treichel

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