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Oberhavel Finn Haag – der Chef der Paul-Show
Lokales Oberhavel Finn Haag – der Chef der Paul-Show
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18:43 11.10.2016
Produktionsleiter Finn Haag. Quelle: Marco Winkler
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Hohen Neuendorf

Als der Druck endlich abgefallen war, lag Finn Haag auf der Bühne und machte erst mal kurz die Augen zu. Viereinhalb Stunden dauerte die dritte Ausgabe von „Wer besiegt Paul?“ am Sonnabend in der Hohen Neuendorfer Stadthalle (MAZ berichtete).

Um die 800 Zuschauer sahen in der ausverkauften Halle, wie Paul Aurin gegen seinen Kontrahenten Michael Fiedler nach 14 Spielen gewann.

Finn Haag (21) ist der Produktionsleiter der Show, bei ihm liefen alle Fäden zusammen. Schon am Marie-Curie-Gymnasium, wo er sein Abitur machte, war er Schultechniker, inzwischen er in Hamburg Wirtschaftsingenieurswesen. „Als die ersten Ideen für ,Wer besiegt Paul?’ kamen, wurde ich gefragt, ob ich die technische Leitung machen möchte.“ Jetzt, im dritten Jahr, waren seine Aufgaben weiter gewachsen. Mit Headset und Klemmbrett lief er den ganzen Abend immer wieder vor und hinter der Bühne herum, beobachtete den Ablauf und gab Anweisungen, wo welche zu geben waren.

Kameramann Louis Le Paige (l.) mit Moderator Fabian Lindemann. Quelle: Marco Winkler

Er studiert zwar in Hamburg, war aber während der Semesterferien hierzulande immer wieder mit der Show beschäftigt. In den Tagen direkt vor der Show leiteten alle Schwerstarbeit. „Es ist unfassbar geil, zu sehen, wie sich die Leute hier zusammentun und das Ding durchziehen“, sagte er kurz nah Ende der Show in der Nacht zu Sonntag. „Ich finde es beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wird mit sehr viel Engagement.“ Einige nehmen sich dafür sogar Urlaub.

Die Vorbereitungen für die 2017er-Show beginnen im Grunde genommen jetzt schon.“Man setzt sich zusammen, plant, sammelt Spielideen.“ Es wird geschaut, was für Kosten auf die Show zukommen und ob das machbar ist.

Diesmal ist nicht alles glatt gegangen. „Aber es gehört ja auch dazu, in solchen Fällen Lösungen zu finden, das macht dann schon wieder Spaß“, sagt Finn Haag.

Von Robert Tiesler

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