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Oberhavel Firma MRA lässt sich in Mühlenbeck nieder
Lokales Oberhavel Firma MRA lässt sich in Mühlenbeck nieder
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02:16 13.07.2015
Bürgermeister Smaldino-Stattaus (2.v.l.) übergab ein Gastgeschenk an MRA-Prokurist Steffen Seidler. Quelle: Robert Roeske
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Mühlenbeck

Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus (SPD) fühlte sich am Freitag bereits als Sieger, bevor er gegen seinen Amtskollegen André Stahl aus Bernau in der die Baggerführer-Geschicklichkeits-Challenge antrat. Die MRA, die bis 2014 Märkische Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH & Co. KG hieß, firmiert seit April im Mühlenbecker Gewerbegebiet am Hasensprung. Davor war das Unternehmen im Bernauer Ortsteil Börnicke ansässig – in Containerbüros. Es sei zuerst in Maschinen investiert worden, sagte MRA-Prokurist Steffen Seidler. Der langjährige Gedanke, in Bernau zu bauen, sei durch eine kostengünstigere Kauf-Offerte in Mühlenbeck verworfen worden. Die bestand im Gebäude einer ehemaligen Fußbodenfirma. In der obersten Etage zog parallel ein Ingenieurbüro für Versorgungs- und Umwelttechnik (IVU) mit ein, das bereits die Container in Börnicke mit genutzt hatte. Das Büro hat drei Niederlassungen (Rhein-Main-Neckar, Halle-Leipzig und Berlin-Brandenburg) und zählt im Moment 14 Mitarbeiter im hiesigen Hauptsitz. „Bis zu 19 sind möglich“, sagt Geschäftsführer Uwe Müller. Gemeinsame Aufträge mit der MRA gäbe es jedoch selten.

Bürgermeister Smaldino-Stattaus begrüßte beiden Firmen herzlich im Ort. Die MRA, die zugleich ihr 25-jähriges Bestehen feierte, habe eine „wunderbare Firmenphilosophie“, sagte der Verwaltungschef: Die Mitarbeiter würden als wichtigstes Kapital einer Firma angesehen. Analog seien die Einwohner und Geschäftsleute auch das wichtigste Kapital einer Gemeinde. „Schön, dass ihr da seid“, sagte Smaldino-Stattaus.

Der Bernauer Bürgermeister André Stahl betonte die Leistungsfähigkeit der Firma MRA, die unter anderem für die Stadtwerke bereits wichtige Aufträge übernommen habe. In einem Fall sei eine Fernwärmeleitung innerhalb von 51 Stunden über eine Bahntrasse verlegt worden. Und Stahl betonte, dass der Betrieb „mehr als einen Koffer noch in Bernau zu stehen“ habe. Wesentlich Betriebsteile wie der Maschinenbau sowie Lager und Logistik seien noch in Börnicke angesiedelt. Dass allerdings darüber nachgedacht werde, in Mühlenbeck auf einem benachbarten Acker noch eine Lagerhalle zu bauen, das erfuhren die rund 100 erschienenen Gäste während der Führung durch den neuen Firmensitz. Der ist repräsentativ, modern und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten. Ein Fitnessraum zum Beispiel ist bereits eingerichtet. Auch ein Kicker steht schon. Ein Billardtisch folgt noch. Eine Küche gibt es, dazu einen angenehm und technisch topmodern ausgestatteten Beratungsraum.

Die MRA GmbH & Co. KG ist ein wachstumsorientiertes und hauptsächlich im Berliner Raum, aber auch im gesamten Bundesgebiet tätiges Bauunternehmen für Rohrleitungs- und Anlagenbau. Das Metier sind Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen sowie Entwässerung, Rohrsanierungen und Planungen. Die Geschichte des Unternehmens hatte Geschäftsführer und Gesellschafter Jürgen Seidler eingangs vorgestellt. Er hatte den Betrieb im Jahr 2009 einem Energieversorger abgekauft. Der wuchs seitdem von gut 70 auf 115 Mitarbeiter. Deren Erfahrungen in Planung, Erstellung, Betriebsführung und Instandhaltung von technischen Anlagen in der Energiewirtschaft fließen zusammen mit Engineering-Know-How in die Leistungen des Unternehmens ein. „Die Mitarbeiter der MRA sind qualifiziert und durch ein hervorragendes Betriebsklima hochmotiviert“, heißt es stolz auf der Homepage. Und: „Unsere Technik ist stets auf dem neuesten Stand. Wir verfügen über alle wichtigen, branchenspezifischen Zertifikate und sind Mitglied in Fachverbänden und Innungen.“ Das Firmenmotto: „Wir übernehmen die Leitung“.

Am Ende gewann Smaldino-Stattaus übrigens auch die Bürgermeister-Challenge. In sekundenschnelle versenkte er ein Stahlrohr, das an einem Bagger-Arm baumelte, in einem etwas größeren Rohr. Das brachte ihm Champagner für seine Mitarbeiter ein.

Von Helge Treichel

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