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Firma auf HES-Gelände brannte schon einmal

Hennigsdorf Firma auf HES-Gelände brannte schon einmal

Wie sich jetzt herausstellt, hat es kürzlich schon einmal bei der Baufirma auf dem Gelände des Hennigsdorfer Elektrostahlwerkes gebrannt. Bei dem Feuer im August dieses Jahres war allerdings der Standort in Brandenburg an der Havel betroffen.

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Der Großbrand am 24. November in Hennigsdorf.

Quelle: Foto: Julian Stähle

Hennigsdorf. Die Ermittlungen zur Ursache des Großbrandes am Abend des 24. November auf dem Gelände der Hennigsdorfer Elektrostahlwerke (HES) könnten in einem neuen Licht erscheinen: Nach MAZ-Recherchen hatte es am Morgen des 21. August schon einmal bei der betroffenen B.T.B. Bau-GmbH von Sergio Trombini gebrannt. Das bestätigte Polizeisprecherin Ariane Feierbach auf Nachfrage.

Allerdings war seinerzeit das Riva-Stahlwerksgelände in Brandenburg an der Havel betroffen. Polizei und Feuerwehr waren zu einer etwa 10 mal 30 Meter großen Lagerhalle auf dem Gelände des dortigen Elektrostahlwerkes in der Woltersdorfer Straße gerufen worden. Ein in der Halle abgestellter Iveco Kleintransporter hatte Feuer gefangen und war völlig ausgebrannt. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen, bevor es auf andere Fahrzeuge, oder Gebäudeteile übergriff. Personen waren nicht gefährdet. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 35 000 Euro. „Bislang sind die Kollegen davon ausgegangen, dass es sich bei der Brandursache um einen technischen Defekt handelt“, sagte Ariane Feierbach.

Unterdessen haben die umfangreichen Untersuchungen am Brandort auf dem Hennigsdorfer Stahlwerksgelände bislang zu keinen eindeutigen Ergebnissen geführt, wie dort eine rund 500 Quadratmeter große Halle in Flammen aufgehen konnte. Das sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs auf Nachfrage. Die Ermittler erhoffen sich nun Aufschluss aus den Befragungen der zahlreichen Zeugen des Geschehens.

Nach wie vor könne nicht gesagt werden, ob der Großbrand bei der B.T.B. GmbH durch einen technischen Defekt, Fahrlässigkeit oder eben Brandstiftung ausgelöst wurde. Dabei war ein Sachschaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden, da mehrere Kleintransporter, Baumaschinen, Bau- und Farbstoffe sowie die 12 mal 40 Meter große Halle zerstört wurden. Personen kamen auch in Hennigsdorf nicht zu Schaden.

Von Helge Treichel

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